06.09.10/23:00/Hamburg/ir +++ Vorsicht vor „Henna“-Tattoos – beigemischter Farbstoff kann zu Entzündungen, Narben und lebenslanger Allergie führen! +++
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HENNA-TATTOOS – sie sind angesagt und gerade Kinder und Jugendliche finden die aufgemalten Tättowierungen super. Aber – was im Urlaub und vielleicht auch noch in den ersten Tagen zuhause toll aussieht, das kann sich zu einem wahren Horror-Urlaubsmitbringsel entwickeln! Moritz (8) hat sich in den Ferien in Ägypten ein Henna-Tattoo auf den Rücken malen lassen. Es war als Urlaubsgag gedacht, der nach ein paar Wochen verschwindet. Jetzt droht die Gefahr, dass der Junge lebenslang eine Narbe auf dem Rücken behält. Bereits auf dem Rückflug nach Hause entzündete sich sein Rücken heftig, der Junge musste wochenlang mit Cortisonsalbe behandelt werden. Zu bekommen ist ein Henna-Tattoo in südlichen Urlaubsländern für ca. 15 Euro praktisch an jeder Straßenecke und die Haut-Malerei hält mehrere Wochen lang. Höchstens. Dann sollen die Tättowierungen komplett verschwunden sein. Das versprechen jedenfalls die Henna-Tattoo-Maler. Und sie lügen. Denn es gibt Urlauber, die haben ein Leben lang etwas von dieser angeblich harmlosen Bemalung, weil sie Entzündungen bekommen, die so heftig sind, dass sie Narben zurückbehalten - und eine Allergie. Auslöser ist nicht die Hennafarbe. Pures Henna ist ungefährlich. Allerdings bieten die Henna-Maler in den südlichen Urlaubsländern so gut wie ausschliesslich schwarze Tattoos an, weil die den echten, gestochenen Tattoos viel ähnlicher sehen. Beigemischt ist in der Regel dann der industrielle Farbstoff PPD – Paraphenylendiamin. Dieser Stoff löst bei entsprechender Konzentration gefährliche allergische Hautentzündungen aus, die zu lebenslangen Narben führen können. Und die Die Allergie ist nicht heilbar. Besonders bei Kindern tritt sie in der Folge häufig stark ausgeprägt auf. Hautärzte schlagen Alarm und auch die Bundesregierung warnt via Internet immer wieder vor Henna-Tattoos und den Gefahren von PPD. Unser Bericht: Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
17.08.10/12:00/Hamburg/ir +++ Baby Lara-Mia († 9 Monate) magerte vor den Augen des Jugendamts ab, starb unterernährt und unterentwickelt - Gericht entscheidet: Betreuerin Marianne K. (59) vom "Rauhen Haus" muss 2.700 € Geldstrafe zahlen – Angehörige sind entsetzt: „Sie musste nicht mal persönlich vor Gericht erscheinen und sich der Tat stellen!“ +++
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Nur gut 15 Minuten dauerte heute das Verfahren gegen die angeklagte Sozialarbeiterin Marianne K. (59) aus Hamburg. Nachdem die Angeklagte nicht persönlich zur Gerichtsverhandlung vor dem Harburger Amtsgericht erschienen war (ihr Anwalt hatte ein Krankheits-Attest der Frau vorgelegt), beantragte die Staatsanwaltschaft einenStrafbefehl in Höhe von 2.700 € davon (90 Tagessätze à 30 Euro). Das Gericht wird diesen erlassen, erklärte der Richter. Wenn die Angeklagte sich innerhalb von zwei Wochen nicht dagegen wehrt, ist der Strafbefehl rechtskräftig. Lara Mias Angehörige waren entsetzt über die Verfahrensweise: „Wir hätten uns gewünscht, dass sie den Hintern in der Hose hat und hier wenigstens herkommt und zum Tod des Kindes Rede und Antwort steht!“ sagt Lara-Mias Großtante Antje F. empört. Nicole Z. ergänzt: “Ich habe die Frau so oft angerufen und alarmiert wegen Lara-Mia.“ Nicole Z. ist die Tante der kleinen Lara-Mia, ihre Anrufe beim Jugendamt und beim Kinder- und Jugendnotdienst sind aktenkundig. Die Familie selbst hatte lange versucht, selbst auf die Kindsmutter Jessica einzuwirken, damit sie sich besser um Lara-Mia kümmert, aber erfolglos. Als Jessica dem Kontakt mit der unbequemen Familie zunehmend aus dem Weg ging, schalteten Jessicas Schwestern das Jugendamt wegen des schlechten Zustandes des Babys ein. Ihre Hilferufe wurden allerdings weitgehend ignoriert. Lara-Mias Tante Nicole Z., berichtete im HAMBURG on air TV-Interview: „Ich hatte telefonischen Kontakt zu der Betreuerin, irgendwann hab ich sie mal gefragt, ob sie eigentlich für Jessica da ist, oder für Lara. Da sagte sie: Für Beide. Da hab ich gefragt: Gucken Sie sich denn Lara auch mal an? Da hat sie gesagt: Eher selten. Das sagt doch schon alles. Jessica hat mir gesagt, dass sie sich Lara eigentlich NIE angeguckt hat. Es ging immer nur um Jessica. Arbeitsamt usw.“ Lara-Mias Tanten Jenny P. und Nicole Z. sind bis heute fassungslos, dass Marianne K. trotz ihrer Warnungen nichts unternommen hat. Nicole Z. sagte im HAMBURG on air-TV-Interview, dass für sie das Jugendamt eine klare Mitschuld am Tod ihrer Nichte trägt, weinend erzählte sie: „Als ich das letzte Mal mit dem Jugendamt telefoniert habe, da hab ich die gefragt, ob denn Lara-Mia erst sterben muss, bevor was passiert.“ Genau das trat dann auch ein: Im März letzten Jahres, noch während die Betreuerin im Urlaub ist, ist es für jede Rettung zu spät: Kindsmutter Jessica und ihr Lebensgefährte Daniel finden Lara-Mia leblos im Bettchen vor. Der Notarzt kann nur noch ihren Tod feststellen. Das Baby wog nur 4,8 Kilo, etwa die Hälfte dessen, was für sein Alter nach ärztlichen Informationen normal ist. Die Rettungskräfte waren erschrocken über das Aussehen des Kindes, das kleine Mädchen war so unterernährt, dass die Haut komplett faltig war. Ein Augenzeuge sagte, das Kind habe greisenhaft ausgesehen. Die Staatsanwaltschaft bestätigte, dass der Körperfettanteil des Kindes nahe Null Prozent war. Wie kann ein Kind unter der Aufsicht des Jugendamts unterernährt und unterentwickelt im Alter von nur 9 Monaten sterben? Diese Frage bleibt nun weitgehend ungeklärt. Denn auch dieser Frage kann das Amtsgericht in Hamburg-Harburg heute nun nicht mehr nachgehen. Wegen einer psychischen Belastungstörung ist die Frau seit Lara-Mias Tod krank geschrieben. Die Frau war angeklagt wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen im Zusammenhang mit Lara Mias Tod. Die junge Familie wurde vom Rauhen Haus, einem Träger des Jugendamts, betreut, noch 8 Tage vor dem Tod des Mädchens im März 2009 war die Sozialarbeiterin Marianne K. zu Besuch gewesen. Die Betreuerin hatte angegeben, ihr sei die Unterernährung des Kindes nicht aufgefallen. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft jedoch, hätte spätestens 3 Monate vor dem Tod des Mädchens jeder Laie erkennen können, wie dramatisch der Zustand des Kindes war. Marianne K. hatte auch nicht kontrolliert, ob die Kindsmutter Vorsorgeuntersuchungen mit Lara-Mia wahrnahm (was diese nicht tat). Die Hauptschuldigen am Tod des Kindes waren Kindsmutter Jessica R. und ihr Lebensgefährte Daniel C. – sie waren bereits am 16.7. zu Bewährungsstrafen verurteilt worden, die Staatsanwaltschaft will allerdings Revision einlegen und härtere Strafen erreichen. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
10.08.10/10:00/Hamburg/ir +++ Prozessauftakt gegen 20jährige Bus-Treter von Hamburg – erschütternde Anklageschrift: Beide Täter traten gegen den Kopf des Opfers, auch mit "Anschwung"! Täter schrieb kurz vor Prozess Entschuldigungsbrief an Opfer Marcel (19), "scheinheilig" finde das Marcel. Er vermutet, dass der Täter auf Milde im Verfahren hofft! +++
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„Scheinheilig ist das!“ Marcel F. spricht über den Entschuldigungsbrief, den einer der mutmaßlichen Täter ihm vor einigen Wochen aus der Untersuchungshaft geschrieben hat. „Der will doch nur eine mildere Haftstrafe erreichen.“ Ein ehrlich gemeinter Brief, da ist Opfer Marcel sicher, der wäre ein paar Wochen nach der Tat gekommen, nicht wenige Wochen vor Prozessauftakt. Marcel geht es immer noch nicht gut nach der Tat. Der frisch ausgelernte Verkäufer muss sich demnächst seine 4 Vorderzähne überkronen lassen. Nach den heftigen Tritten der Täter sind sie rissig, können jederzeit abbrechen. Bus fährt er bis heute äußerst ungern und wenn er es muss, setzt er sich direkt hinter den Fahrer. Marcel will einfach nur, dass die Täter jetzt bestraft werden und er mit dem Kapitel abschliessen kann. Marcel war heute beim Prozessauftakt nicht dabei. Er ist zwar Nebenkläger, will aber nur zu Gericht, wenn er seine Aussage machen muss. Häufiger will er sich das Verfahren nicht antun, er habe ein mulmiges Gefühl dabei, sagt Marcel. Vor einigen Wochen hatte er sich erstmals das gesamte Überwachungsvideo (nicht nur die öffentlich gemachte Sequenz) zeigen lassen. „Man sieht, wie ich niedergetreten werde, ich musste das einfach nochmal selbst sehen“, erklärt Marcel und versucht cool auszusehen. Die gesamte Tat macht den 19Jährigen bis heute ratlos. Antworten bringt vielleicht das nun angelaufene Verfahren. Was der Staatsanwalt an Einzelheiten der Tat vortrug, war erschütternd: Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft hat der 20jährige R. sich an einer Bushaltestange festgehalten, um dann mit Schwung in das Gesicht (den Mund) des Opfers Marcel (19) zu treten, der daraufhin zu Boden ging. R. trat dann auf seine Beine und seinen Oberkörper ein. El-G. (20) unterstützte seinen Freund, indem er sich ebenfalls am Haltegriff festhielt und dann mit dem rechten Fuß auf den Kopf des Opfers eintrat. Ein Zeuge rief schließlich sinngemäß: „Hör auf, willst Du ihn umbringen?“ und versuchte, den jungen Täter vom Opfer wegzuziehen. Der hörte aber nicht auf, trat weiterhin gegen den Kopf des Opfers. Schließlich flohen die Täter. Opfer Marcel blieb zurück mit einem Schädelhirntrauma, teilweise ohne Besinnung und mit Prellungen im Gesicht und Oberkörper und Zahnschäden. El-G. wurde noch wegen weiterer Taten angeklagt, u.a. wegen 6maligem Schwarzfahrens. Bedeutender ist eine weitere Anklage wegen einer gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung. Der Anklage zufolge hat er mit zwei Mittätern bereits im Januar 2009 auf einen Mann auf der Hamburger Reeperbahn eingeschlagen und eingetreten, als dieser am Boden lag. Die Staatsanwaltschaft hatte die Tat schon im Juli 2009 angeklagt. Warum das Gericht über ein Jahr nach dem Vorfall noch kein Verfahren eröffnet hat, ist bislang unklar – und scharf kritisiert von der SPD. Der Bürgerschaftsabgeordnete Andreas Dressel sagte, gerade bei Jugendlichen müsse die Justiz alles daransetzen, durch schnelle Verfahren kriminelle Karrieren im Ansatz zu stoppen. Mit solchen Verfahrensdauern mache sich der Rechtsstaat lächerlich. Alle Bemühungen gegen Jugendgewalt würden so konterkariert. Ulf-Diehl Dreßler, Verteidiger des Angeklagten sagt: "Kein vernünftiger Mensch kann sagen, dass es toll ist, wenn man auf eine gerichtliche Aufklärung eines Sachverhaltes lange warten muss, natürlich soll schnell reagiert werden, aber das steht nun mal nicht im Belieben der Verteidigung." Die Angeklagten gaben sich vor Gericht entspannt, R. lächelte Richtung Zuschauerbank, hatte dort offenbar Freunde oder Familie entdeckt. Beide gaben auf Frage des Richters an, arbeitslos, bzw. -„suchend“ zu sein. Am 18.8., dem zweiten Verhandlungstag werden sie Gelegenheit erhalten, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Rechtsanwalt Ulf-Diehl Dreßler (Verteidiger El-G.) kündigte im Interview an, sein Mandant werde sich möglicherweise äußern und weiter: "Das Entscheidende ist das Bildmaterial, was es gibt und man wird den Vergleich vornehmen müssen mit der Anklage und dem, was man tatsächlich sehen kann. Auch die Verteidigung wird sich daran ausrichten, woran sich die Staatsanwaltschaft ausgerichtet hat. Das ist ein Beweismittel (das Videomaterial), das ist unverrückbar. Und dann wird man sehen." Die Tat passierte am 13. Februar diesen Jahres gegen 7 Uhr im Metrobus der Linie 2 in Hamburg-Altona: Zwei Jugendliche hören laut Musik über ihr Handy. Marcel F. (19), der ebenfalls im Bus sitzt, fühlt sich durch den Krach gestört und spricht die Jugendlichen an. Daraufhin attackieren die Beiden Marcel F.. Als couragierte Fahrgäste dazwischen gehen, fliehen die beiden Täter. Marcel F. wird mit einem Schädelhirntrauma und Prellungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wird 9 Stunden lang in ein künstliches Koma versetzt. Die Polizei fahndete nach der Tat mit Bildern aus der Überwachungskamera des Busses nach den mutmaßlichen Tätern. Nach nur 20 Stunden Öffentlichkeitsfahndung (3 Tage nach der Tat) stellten sich die beiden Gesuchten im Beisein ihrer Anwälte schließlich im Hamburger Polizeipräsidium in Alsterdorf. Den Tätern drohen bei Verurteilung nach Jugendrecht bis zu 10 Jahre Haft, bei Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht sogar bis zu 15 Jahre. Die Beiden stehen vor einer Jugendkammer. Dies bedeutet aber nicht automatisch eine Verurteilung nach Jugendstrafrecht. Vielmehr hat die Jugendkammer das Wahlrecht. Zeigt sich etwa, dass die Täter in ihrem Handeln eine erwachsene Reife zeigen, können sie durchaus nach Erwachsenenstrafrecht verurteilt werden. Die Verhandlung ist dennoch öffentlich, weil die Beiden Heranwachsende sind. Die beiden 20Jährigen haben sich über ihre Anwälte schon vor Prozessbeginn schriftlich geäußert, in den Briefen wird das Geschehen deutlich harmloser dargestellt, als von den Zeugen geschildert und als auf dem Video zu sehen. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
05.07.10/14:00/Hamburg/ir +++ "20-Cent-Killer" – wieder Körperverletzung – Opfermutter Vera J.: „Ich bin fassungslos, dass so was möglich ist, aber wenigstens sitzt er jetzt wieder in U-Haft!“+++
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Opfermutter Vera J. sitzt kopfschüttelnd über den neuen Schlagzeilen. Der Jugendliche, der für den Tod ihres Sohnes verantwortlich sein soll, hat offenbar schon wieder zugeschlagen. Er hat seine eigene 18jährige Freundin Jennifer O. offenbar schwer verletzt. Er soll ihr das Bein gebrochen haben, die Polizei berichtete außerdem von Prellungen und Schürfwunden, die das Mädchen erlitten hat. „Ich bin einfach nur wütend, dass so was möglich ist“ , sagt Vera J. „Und ich habe das von Anfang an gesagt, als der Täter auf freien Fuß kam. Ich habe gesagt, es wird wieder was passieren und so ist es auch gekommen. Das einzige, was gut ist, ist, dass er jetzt wieder in Untersuchungshaft sitzt. Was sich das Gericht da geleistet hat, ist einfach schlimm! Für mich ist es auch sehr enttäuschend, dass wir zu all diesen Justiz-Pannen und -Versäumnissen nicht mal ein Wort im Prozess gehört haben. Dazu ist vom Richter kein einziges Wort gefallen.“ Berhan I. (17) soll am vergangenen Donnerstag seine 18jährige Freundin Jennifer O. auf dem Gelände ihrer Berufsschule angegriffen und verletzt haben. Die Polizei berichtet von Zeugen, die gesehen haben wollen, wie er auf die junge Frau einschlug und sie zum Schluß würgte, bis mehrere Lehrer dazwischen gingen. Berhan I. flüchtete, während seine Freundin verletzt ins Krankenhaus kam. Einen Tag später nahm die Polizei den 17Jährigen fest – jetzt sitzt der Jugendliche wegen Wiederholungsgefahr erneut in Untersuchungshaft. Nach Polizeiangaben haben Zeugen ausgesagt, dass Berhan seine Freundin zur Rede gestellt hatte, weil sie ohne sein Wissen mit einer Freundin im Phoenix-Center bummeln gegangen war. Die Hamburger Schüler Onur K. (17) und Berhan I. (17) sind wegen des tödlich endenden Angriffs auf den 44jährigen Thomas M. wegen Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags angeklagt. Sie saßen von September 2009 bis Mai diesen Jahres in Untersuchungshaft und hätten eigentlich längst verurteilt sein müssen. Aber bei der Justiz lief einiges gründlich schief: Der erste Prozess platzte, weil eine Richterin wegen der Aschewolke einen Termin nicht einhalten konnte - der Prozess musste neu beginnen. Weil der Richter zum Beginn des zweiten Verfahrens Fristen falsch berechnet hatte, so dass die andere beisitzende Richterin noch im Urlaub war, während die Prozess-Neuauflage eigentlich schon hätte starten müssen, mussten die mutmaßlichen Täter auf freien Fuss gesetzt werden, da Straftäter nur aus besonders wichtigen Gründen länger als sechs Monate in Untersuchungshaft behalten werden dürfen. Am 25. Mai ging der Prozess schließlich zum zweiten Mal los. Auch Jennifer O. soll in dem Verfahren als Zeugin aussagen. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
02.07.10/10:00/Tangstedt/ir +++ Tattoo-Mädchen-Entführer lebte offenbar mit 2 Frauen! Nach Selbstmord des Täters - Annes Mutter: „Wir sind so froh, dass es vorbei ist!“ +++
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„Der lebte doch mit zwei Frauen zusammen, wir verstehen gar nicht, warum er so etwas gemacht hat!“ Nachbarin Corinna B. schüttelt den Kopf. „Er“, das ist Andreas K. (49), der Klempner, der die 25jährige Bargteheiderin Anne H. eine Woche lang als Sexsklavin in seinem Schlafzimmer gefangen gehalten haben soll. „Und warum haben seine beiden Frauen nichts mitbekommen?“ fragt sich Corinna B. laut. Die 19jährige glaubt sich sicher zu sein: „Die beiden müssen zuhause gewesen sein, wir haben sie jedenfalls in der Zeit öfters auf ihrer Auffahrt gesehen.“ Der weiße Renault-Kastenwagen steht schon wieder vor der Tür. Auf der Fahrertür klebt noch ein Polizeisiegel. Hinter der Windschutzscheibe liegt eine schnittige Sonnenbrille, zwei Dosen TICTAC für frischen Atem klemmen in einer Ablage am Fahrersitz, auf dem Beifahrersitz des Handwerkers liegt sein Zollstock. Schäferhund-Aufkleber zieren die Heckscheibe, der Klempner arbeitete laut Nachbarn abends bei einem Sicherheitsdienst und bildete auch selber Hunde aus. Auch eine Packung Pflaster liegt hinter der Heckscheibe sichtbar im Auto – hat er mit solchen Pflastern Annes Mund verklebt? Das weiße Haus sieht unscheinbar aus, der Garten gepflegt, „Welcome“ steht auf einem Holzschild vor der Haustür. Auf der Auffahrt des 49Jährigen ist es unordentlich: Alte Heizungen in einem Hänger und es hängen Straßenschilder am Schuppen, die der Mann offenbar sammelte. Ein Einbahnstraßenschild hat er aufgehängt, es weist, fast symbolisch, in Richtung weißer Transporter. Das Haus liegt mitten im Wald am Rand von Tangstedt an einer Privatstraße, aber Andreas K. hatte einige Nachbarn, das nächste Haus steht nur 100 Meter weiter. Warum hat niemand etwas mitbekommen? Anne muss vor seinem Haus aus dem Auto ausgestiegen sein... Große Erleichterung bei der Opferfamilie nach der Nachricht über den Suizid des „Tattoo-Mädchen-Entführers“. Eva H., Annes Mutter hat HAMBURG on air ein TV-Interview gegeben, die 44Jährige ist froh, dass der Entführer ihrer Tochter, der Anne (25) eine Woche lang als „Sexsklavin“ gehalten hatte, nun niemandem mehr etwas antun kann. „Jetzt wissen wir, es kann nichts mehr passieren!“ sagte Eva H. zu HAMBURG on air. Der 49ährige Klempner aus Tangstedt im Kreis Stormarn war dem Zugriff der Polizei zuvorgekommen: Als das SEK sein Haus öffnete, fanden die Beamten den Schäferhundbesitzer tot auf, er hatte sich die Pulsadern aufgeschnitten. Die Polizei war ihm durch Annes Hinweise und Beschreibungen auf die Spur gekommen. Der 49Jährige soll die Bargteheiderin Anne H. (25) genau eine Woche lang, von Sonntag bis zum vergangenen Sonntag im Schlafzimmer seines Hauses gefangen gehalten und sie missbraucht haben. Er hatte Anne, die am Nachmittag vom Bargteheider Bahnhof nach Hause laufen wollte, in seinen weißen Renault-Kastenwagen gezerrt, sie geknebelt und gefesselt und in sein Haus verschleppt. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
29.06.10/20:00/Hamburg/ir +++ Nach Messertod von Pascal und Mel - Menschenkette vor dem Rathaus skandierte: „Politiker wir habens endlich satt, keine Gewalt in unserer Stadt!“ +++
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„Aktion gegen Gewalt und zum Gedenken an die Messerstich-Opfer Mel und Pascal“ am Dienstag auf dem Hamburger Rathausmarkt! Zwischen 80 und 90 Teilnehmer hatten sich heute gegen 19 Uhr nach einem Aufruf von Initiatorin Sarah Schäfer, 21, Steuerfachgehilfe-Azubi aus vor dem Rathaus versammelt. Nach 15 Minuten bildeten die Menschen eine Kette. Es folgten Sprechchöre: „Politiker wir habens endlich satt, keine Gewalt in unserer Stadt!“ Die 21jährige Harburgerin Sarah Schäfer fordert die Politiker zu mehr Handeln gegen die Gewalt in Hamburg auf und hat begonnen, für diese Forderung Unterschriften bei den Hamburgern zu sammeln, die Liste soll in einigen Wochen dem Senat übergeben werden. Einige Teilnehmer trugen T-Shirts mit Aufschriften „gegen Gewalt in Hamburg“, auch Bekannte des Opfers Pascal waren gekommen. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
24.06.10/23:00/Hamburg/ir +++ Sitzblockade für erstochenen Pascal (22) – Verlobte Julia weint: „Warum tut die Justiz nichts gegen solche Straftäter?“ +++
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„Ich seh’ ihn immer noch einfach so zur Tür reinkommen und hör ihn 'Hallo Mama' sagen – ich kann das alles gar nicht glauben“ sagt Pascals Mutter Claudia E. fassungslos. Sie und Pascals Verlobte Julia halten eng zusammen, verbringen viel Zeit miteinander, in der sie sich an den Händen halten. Julia möchte nur einen Satz in die Kamera sagen: „Die Justiz muss aufwachen, damit endlich Schluss ist mit solchen Wiederholungstätern!“ weint sie. Pascals Freund Marcel steht wenige Meter weiter. Sein Gesicht ist wie versteinert. Wie tot. Der junge Mann hatte sich dazwischenwerfen wollen, als Pascal von Täter Mathias A. (27, aramäischer Herkunft) mit dem Messer attackiert wurde. Marcel wurde von dem Messer des Täters am Bauch getroffen, gerettet hat das seinen Freund Pascal nicht. „Ich hatte Glück,“ sagt Marcel tonlos „15 Zentimeter höher und ich wäre jetzt da, wo Pascal ist.“ Dem Täter gegenüber empfinde er „Hass“. Nicht wegen dessen ausländischer Herkunft. Nur der Tat wegen. „Auf einmal stand der hinter uns. Vermummt. Und hat provoziert.“ Marcel und Pascals andere Freunde wollen, dass ein Waffenverbot für bereits strafffällig gewordene Menschen zum Gesetz wird. Sie wollen aufrütteln. Das haben sie heute Abend getan: Es ist gegen 21 Uhr 20, als die ca. 60 Jugendlichen und Freunde des erstochenen Pascal die Bremer Straße in HH-Harburg blockieren. Sie setzen sich einfach mitten auf die Fahrbahn der vielbefahrenen Strasse, zünden dort Teelichter an und weinen. Vereinzelte Huper hört man von den wartenden Autos, dann schalten die Fahrer ihre Motoren aus. Warmes Verständnis bringen sie den Protestlern entgegen: „Man muss viel früher etwas tun,“ sagt ein Lehrer, der als Erster im Blockade-Stau steht. „Diese Jugendlichen haben mein volles Verständnis.“ Und ein Zweiter ergänzt: „Es ist schlimm, dass die Justiz es nicht schafft, uns vor solchen Tätern zu schützen. Und deswegen finde ich diese Aktion gut.“ Nach ca. 5 Minuten lösen die Protestler ihre Sitzblockade auf. Unter den argwöhnischen Augen der Polizei, die die Teilnehmer darauf hinweist, dass so eine Aktion – wie auch eine Demo – hätte angemeldet werden müssen. Immer wieder diskutieren die Jugendlichen mit der Polizei direkt vor unserer Kamera, stellen die Frage nach dem WARUM und sagen, dass die Polizei mehr tun müsste. Dann kommt die Polizei: Weil die „Aktion“ nicht angemeldet war, müssen jetzt die Personalien desjenigen aufgenommen werden, der als Initiator gilt. Aber die Jugendlichen verraten nichts. „Petzen kommt für uns nicht infrage.“ Sagt eine Sitzblockadenteilnehmerin mit fester Stimme. Pascal starb auf offener Straße durch mehrere tödliche Messerstiche. Mathias A. ist Wiederholungstäter, hatte erst im vergangenen Jahr einen Mann niedergestochen. Im April begann ein Prozess gegen ihn, der ausgesetzt wurde, weil das Gericht erst ein psychiatrisches Gutachten über Mathias A. erstellen lassen wollte... Eingang der Ergebnisse – ungewiss... KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
15.06.10/16:00 /Hamburg/ir +++ KINDSMUTTER UND IHR EX-FREUND VOR GERICHT - Prozess um Tod des vernachlässigt und unterernährt gestorbenen Babys LARA-MIA – Tante nach Aussage entsetzt: „Meine Schwester hat noch gelacht im Prozess, sie hat scheinbar immer noch nicht verstanden, warum ihr Baby nicht mehr lebt!“ +++
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Es war ein schwerer Gang zu Gericht heute, für Jenny Z. und Nicole P.. Sie sind die Schwestern der 19jährigen Jessica R., die zusammen mit ihrem ehemaligen Freund Daniel C. (22) vor dem Hamburger Landgericht steht, weil sie für den Tod ihres Babys zur Rechenschaft gezogen wird. Nicole und Jenny sind Zeuginnen in dem Verfahren, sie sagen gegen die Kindsmutter Jessica aus. Eigentlich müssten sie das nicht, da Jessica ihre Schwester ist und man gegen so nahe Verwandte nicht aussagen muss. Aber Nicole und Jenny wollen gegen Jessica aussagen. „Es ist komisch, gegen die eigene Schwester auszusagen“ räumt Nicole ein, „aber wir wollen, dass die ganze Wahrheit ans Licht kommt. Meinem Eindruck nach war Lara-Mia Jessica einfach nur lästig. Sie hat sich nicht um sie gekümmert und sich auch nicht für sie interessiert. Sie hat tatenlos geschehen lassen, dass es der Kleinen immer schlechter ging. Was sie getan hat, ist fahrlässig und es ist Mord in meinen Augen. Und wir haben so oft Hilfe angeboten!“ Nicole Z. ist selbst Mutter. Die 33Jährige hatte eigenen Angaben zufolge zwischen 5 und 8 mal beim Jugendamt und Kinder- und Jugendnotdienst angerufen und wegen Lara-Mias schlechten Zustandes um Hilfe gebeten. Ihre Hilferufe sind zumindest teilweise in den Akten vermerkt. Nicole selbst hatte irgendwann keinen Einfluß mehr auf ihre Schwester, die Kindsmutter Jessica. „Am Ende hat Jessica die Kleine vor uns versteckt“ erklärt Nicole, „klar, wir haben unbequeme Fragen gestellt, weil Lara so schlecht aussah und wir ihr zugesetzt haben, sich mehr zu kümmern.“ Als Nicole zu ihrer Aussage in den Gerichtssaal muss, wird sie von ihren Gefühlen überwältigt. Es sind Schuldgefühle, die sie plagen. „Es hört nie auf, dass ich mich frage – warum haben wir das Baby da nicht einfach rausgeholt?“ sagt sie und wischt sich die Tränen aus den Augen. „Wir sind einfach traurig und wütend und es ist natürlich auch der Verlust. Lara-Mia lebt nicht mehr und unsere Schwester ist für uns nach dieser Tat im Grunde auch gestorben,“ ergänzt Jenny P. (25). Als Nicole nach ihrer Aussage aus dem Gerichtssaal kommt, ist sie fassungslos: "Meine Schwester hat noch gelacht im Prozess, sie hat scheinbar immer noch nicht verstanden, warum ihr Baby nicht mehr lebt! Und dass da so gar keine Reue zu sehen ist! Unglaublich!" Die mittlerweile 19jährige Kindsmutter Jessica R. und ihr Lebensgefährte Daniel C. (22) müssen sich seit vergangenem Donnerstag u.a. wegen versuchten Totschlags durch Unterlassen und wegen Misshandlung einer Schutzbefohlenen vor der Jugendkammer des Hamburger Landgerichts verantworten. Jessica verweigert die Aussage, ihr Ex-Freund Daniel will möglicherweise später im Verfahren noch aussagen. Der Prozess hatte am Donnerstag, begleitet von großem Medieninteresse, begonnen. Da die Angeklagten noch sehr jung sind, hat das Gericht beschlossen, sie zu schützen und die Öffentlichkeit für die Dauer der Verhandlung auszuschließen. Zuschauer und Presse sind erst zum Urteil wieder zugelassen, heutiger Planung nach wäre das am 17. Juli. Lara-Mia wurde nur 9 Monate alt - der Tod des unterernährt gestorbenen Babys hatte bereits im vergangenen Jahr bundesweit für Aufsehen gesorgt. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
10.06.10/20:30 /Buchholz i. d. Nordheide/aw/ ir +++ Geständnis nach Verwirrung um Leichenteile in Müllsacken – weitere Leichenteile in Buchholz sichergestellt! +++
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Nachdem die Polizei am Dienstag bereits Leichenteile in der Poststraße am Bahnhof in Hamburg-Harburg gefunden hatte, ist der Fall nun geklärt. Das Opfer ist der seit Mai vermisst gemeldete 50jährige Ahmet K., das hat eine DNA-Untersuchung ergeben. Sein Mitbewohner, der 53jährige Orhan Y. soll die Tat begangen haben. In der Nähe des Müllsack-Fundortes war Orhan Y. nur wenige Stunden zuvor mit Messerstichen verletzt aufgefunden worden. Inzwischen steht nach Angaben der Polizei fest, dass er sich die Wunden selbst beigebracht hat. Außerdem gab er der Polizei den Hinweis, dass weitere Leichenteile im Bereich des Buchholzer Bahnhofes lägen. Die beiden Männer waren Arbeitskollegen, teilten sich in Buchholz eine Wohnung. Weitere Hintergründe sind noch unklar. Die Polizei hat die Leichenteile inzwischen sichergestellt, wir waren vor Ort und haben Fotos, Bewegtbilder und ein Interview mit Polizeisprecher Hubert Junge am Tatort. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
10.06.10/11:00 - UPDATE 17:30/Hamburg/ir +++ Prozessauftakt um Tod des Babys LARA-MIA – Mutter Jessica (19) und Lebensgefährte Daniel (22) vor Gericht - er will möglicherweise aussagen! +++
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Schweigend und die Kapuzen tief über die Köpfe gezogen bahnen sich Lara-Mias Mutter Jessica (19) und ihr ehemaliger Lebensgefährte Daniel (22) ihren Weg durch die vielen Fotografen und Kamerateams. Das große Presseaufgebot vor dem Saal 337 des Hamburger Landgerichts ist ein Grund, weshalb Jessicas Verteidiger kurz darauf im Gerichtssaal den Ausschluß der Öffentlichkeit für das Verfahren fordern wird. Er betont das schutzwürdige Interesse der doch noch sehr jungen Angeklagten. Die Staatsanwaltschaft widerspricht. Jessica habe Interviews gegeben, selbst die Öffentlichkeit gesucht. Das Gericht hat über den Antrag noch nicht entschieden. Kurz und knapp folgt dann die Anklageschrift, die Staatsanwältin Britta Bösenberg verliest. Das, was die Staatsanwaltschaft den Beiden vorwirft, heisst im Juristendeutsch „Versuchter Totschlag durch Unterlassen, gefährliche Körperverletzung, sowie Mißhandlung Schutzbefohlener und Verletzung der Fürsorgepflicht." „Versuchter Totschlag durch Unterlassen“ – der strafrechtliche Vorwurf der Staatsanwaltschaft meint: Weil Jessica und Daniel nicht handelten, als es Baby Lara-Mia immer schlechter ging, haben sie ihren Tod in Kauf genommen. „Versuch“ deshalb, weil unklar ist, woran Lara-Mia letzten Endes gestorben ist. Weil die Kleine aber so massiv unterernährt war, sagt die Staatsanwaltschaft, musste das Paar davon ausgehen, dass es das Kind in Todesgefahr brachte und den Tod auch in Kauf nahm. Im Anschluß haben die beiden Angeklagten das Wort. Jessica verweigert die Aussage. Daniel will sich heute nicht äußern, der Prozessauftakt nehme ihn seelisch zu sehr mit, begründet sein Anwalt Ulf-Diehl Dreßler, im Laufe des Verfahrens werde Daniel aber möglicherweise aussagen. Es folgt ein Statement von Rechtsanwalt Dreßler, der sich ungehalten über das Gericht zeigt. Denn auch der vom Jugendamt bestellten Familien-Betreuerin wird der Prozess gemacht werden. „Warum stehen hier nicht alle drei gleichzeitig vor Gericht?“ fragt der Strafrechtler. Das sei der Wahrheitsfindung sicherlich dienlich. Und dem Steuerzahler sei auch nicht recht zu vermitteln, warum hier Geld für ein weiteres Verfahren ausgegeben wird, kritisiert der Rechtsanwalt. Alle drei Angeklagten zusammen vor Gericht zu stellen, das wäre ohne weiteres möglich gewesen: Denn auch Betreuerin Marianne K. ist bereits angeklagt – wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen. Ihr soll der Prozess vor dem Amtsgericht Harburg gemacht werden, ein Termin steht allerdings noch nicht fest. Es folgt der Antrag von Jessica-Verteidiger Reinhard Ehrich, die Öffentlichkeit auszuschliessen. Das Hamburger Landgericht hat am Nachmittag mitgeteilt, dass diesem Antrag entsprochen wurde und dies mit den schutzwürdigen Interessen der jungen Angeklagten begründet. Die Öffentlichkeit ist ab jetzt für die Dauer der Verhandlung ausgeschlossen. Zuschauer und Presse sind erst zum Urteil wieder zugelassen. Der Prozess wird am kommenden Dienstag - nun nicht öffentlich - mit der Vernehmung der ersten Zeugen fortgesetzt. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
03.06.10/11:00/Hamburg/ir +++ Nach Urteil von 6 1/2 Jahren Haft wegen schweren sexuellen Missbrauchs an seinen Töchtern - jetzt spricht der Täter: „Ich bin kein Kinderschänder!“ - Vater bleibt auf freiem Fuß! +++
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6 Jahre und 6 Monate Haft - Ein 33Jähriger wurde gestern vom Hamburger Landgericht des schweren sexuellen Missbrauchs an seinen beiden Töchtern schuldig gesprochen! Seine mitangeklagte Ex-Frau wurde zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt. Es ist besonders schockierend, was den Kindern angetan wurde: Nach Überzeugung des Gerichts hat das Paar die beiden kleinen Töchter über Jahre schwer sexuell missbraucht. Als die Qual der Kinder begann, waren die Kinder noch Babys, wenige Monate alt. Der Verteidiger des beschuldigten Vaters hatte zuvor Freispruch für seinen Mandanten aus Mangel an Beweisen gefordert. Er kritisierte dazu, das Gericht habe diverse Widersprüche nicht berücksichtigt. Sein Mandant habe die Taten nicht begangen, er sei unschuldig. Die Staatsanwaltschaft dagegen hatte 6 Jahre und 9 Monate gefordert. Angezeigt hatte die mittlerweile geschiedene Frau (31) des Angeklagten die Vorfälle. Sie hatte angegeben, ihr Mann habe die Mädchen schwer sexuell missbraucht und sie gezwungen, mitzumachen. Mit Fotos, die er davon gemacht habe, hätte er sie erpresst. Der Angeklagte, der vor Gericht zu den Vorwürfen geschwiegen hatte und nur in seinem „letzten Wort“ seine Unschuld beteuert hatte, hat sein Schweigen gebrochen und HAMBURG on air ein Exklusiv-Interview gegeben. Kann es tatsächlich sein, dass er unschuldig ist? Lügt er dreist? Oder hat er den Bezug zur Realität total verloren? Vor unserer Kamera präsentiert sich ein Mann, der sich offen gibt und immer wieder seine Unschuld beteuert. In Revision gehen wolle er, um weiter für seine Freiheit zu kämpfen. „Ich bin kein Kinderschänder!“ sagt er uns. Er sei von Anfang an vorverurteilt worden. Alles, was ihn entlastet habe, sei heruntergespielt worden. „Ich vermisse meine Kinder!“ sagt der 33Jährige im Interview und weint. Er habe sich zuwenig um sie gekümmert und ihm sei auch mal die Hand ausgerutscht, aber: Er sei ein Opfer der Lügen seiner Frau, die ihn nach der Trennung fertigmachen wolle, er sei unschuldig. Dabei spricht vieles für seine Schuld! Belastet haben den Angeklagten vor allem die Aussagen seiner heute 8-jährigen Tochter: Diese hatte in einer Tonband-Vernehmung ausführlich ausgesagt und ihren Vater klar als Täter benannt. Das kleine Mädchen hatte entsetzliche Missbräuche geschildert und Oral- und Geschlechtsverkehr beschrieben. Die Aussagen von Mutter und Tochter deckten sich in wichtigen Punkten. Auch bei der jetzigen Pflegemutter hatten beide Mädchen sich immer wieder auffällig gezeigt und auch frei heraus von den Taten und dem Vater als Täter erzählt. Auf dem PC des Vaters wurden ca. 1.500 Kinderporno-Dateien gefunden. Er sei dafür nicht verantwortlich, beteuert er, seine Frau habe ebenfalls Zugang zu seinem Rechner gehabt. Dennoch gab es im Prozess auch Widersprüche, bzw. Entlastendes für den Angeklagten: die Kindsmutter wusste auf viele Fragen keine Antwort, erinnerte sich angeblich nicht mehr. Es habe einen mysteriösen Email-Schreiber gegeben, der ihr den gemeinsamen Missbrauch an ihren Kindern befohlen habe. Weder konnte sich die Frau an die Emailadressen des Mannes erinnern, noch wurden entsprechende Mails auf ihrem Rechner gefunden. Dann ihre Aussage, ihr Mann habe Fotos während der Vergewaltigungen gemacht, mit denen er sie erpresst habe. Die Fotos wurden nie gefunden. Der Angeklagte dagegen konnte eine SMS von seiner Ex-Frau an ihn zeigen, in der stand, sie werde ihn fertig machen, keiner werde je die Wahrheit erfahren. Das Gericht ließ die SMS nicht gelten, er hätte sie ja selbst geschrieben haben können, hieß es. Gegenüber einer Gutachterin (dies ist aktenkundig) hatte die mitangeklagte Mutter gesagt, sie habe sich das alles nur ausgedacht, um ihren Ex-Mann loszuwerden. Auch das fiel vor Gericht nicht groß ins Gewicht und wurde der schwierigen Persönlichkeit der Frau zugeschrieben. Die beiden Mädchen leben, seitdem die Vorwürfe bekannt wurden, bei einer Pflegefamilie. Die Pflegemutter sagte in ihrer Aussage, die Mädchen seien verhaltensauffällig, sie weisen deutliche Zeichen eines sexuellen Missbrauchs auf. Die Mutter darf ihre Kinder unter Aufsicht besuchen, der Vater hat Kontaktverbot. Der ehemalige Elektriker und Selfmade-IT-Spezialist lebt an einem geheimen Ort vor den Toren Hamburgs und will demnächst einen Taxi-Schein machen. Der 33jährige hat eine neue Freundin. Sie hat zwei Kinder. Er hat derzeit amtliches Kontaktverbot zu ihnen. Er bleibt auf freiem Fuß, solange das Urteil noch nicht rechtskräftig ist. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
19.05.10/17:00/Hamburg/ir +++ Von Halbstarken totgetreten wegen 20 Cent – mutmaßliche Täter wegen privater Urlaubsreise einer Richterin noch vor Urteil frei – Opfer-Eltern fassungslos: „Wir sind so wütend auf die deutsche Justiz!“ +++
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Vera und Werner J. können es einfach nicht glauben: Die beiden Jugendlichen, die ihren Sohn Thomas († 44) umgebracht haben sollen, sind auf freiem Fuß! „Spinnt denn die Justiz eigentlich?“ fragen Thomas` Eltern. „Die können doch jetzt flüchten, sich absprechen oder Zeugen beeinflussen - wie kann man so noch einen fairen Prozess garantieren?! Was müssen wir eigentlich noch alles ertragen?“ Der Grund für die Verzögerung macht die Eltern des Opfers noch fassungsloser: Der Prozess sollte eigentlich am 3. Mai neu beginnen. Aber: Eine der Richterinnen hatte privat etwas vor, also wurde der Neustart auf den 25. Mai geschoben, wie der Sprecher des Landgerichts, Conrad Müller-Horn HAMBURG on air bestätigte: "Die Kammer hat für den Neubeginn der Hauptverhandlung nicht den 3. Mai, sondern erst den 25. Mai vorgesehen, weil ein lang geplanter privater Auslandsaufenthalt einer Richterin einer früheren Terminierung entgegenstand." Da aber waren 6 Monate für die beiden jugendlichen Angeklagten bereits um. Und eine Untersuchungshaft darf nur aus wichtigem Grunde länger bestehen. Also hob das Oberlandesgericht die beiden Untersuchungshaftbefehle auf! Hat das Landgericht Hamburg bewußt in Kauf genommen, dass die beiden Angeklagten wegen einer privaten Reise einer Richterin auf freien Fuß kommen? Nein, die Folgen waren dem Landgericht laut Sprecher Müller-Horn nicht klar: "Ich hab zu den Gründen von der Kammer erfahren, dass dort die Rechtslage etwas anders eingeschätzt worden ist, und man davon ausging, dass die Verzögerung von 3 Wochen durchaus vertretbar war. Und dass die U-Haft hätte fortdauern können. Das ist einfach eine unterschiedliche Auffassung der Rechtslage. Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn das nicht jeder nachvollziehen kann. Aber letztlich ist es nicht ganz selten, dass Rechtsfragen von Juristen unterschiedlich beantwortet werden." Das ist nicht die erste Panne der Kammer im Verfahren um den "Tod wegen 20 Cent". Vor einigen Wochen erst war der erste Prozess geplatzt, weil eine Richterin wegen der Aschewolke nicht rechtzeitig aus ihrem Spanienurlaub (Festland) zurückkam. Drei Tage hatte sie Zeit, Alternativen zu einem Flug für die Rückreise zu organisieren, ob die Richterin versucht hat, ein Auto zu organisieren oder welche Versuche sie überhaupt unternommen hat, ist nach wie vor unklar. Das Landgericht macht keine Angaben dazu. Die Hamburger Schüler O. K. (17) und B. I. (17) sind wegen Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags angeklagt. Hintergrund zum Fall: Der Dachdecker Thomas M. war von den beiden polizeibekannten gewalttätigen Jugendlichen in einer S-Bahn-Unterführung um 20 Cent angeschnorrt worden. Weil er ihnen das Geld nicht geben wollte, prügelten und traten sie dem schon am Boden liegenden wehrlosen Mann auf den Kopf, der 44Jährige erlitt einen Schädelbruch und starb. O. K. legte während des Prozesses ein Teilgeständnis ab: er gab zu, Thomas M. geschlagen zu haben, die Tritte gegen den Kopf habe aber sein Mitangeklagter B. ausgeführt. B. I. schweigt bislang zu den Vorwürfen. Der Prozess wird am 25. Mai neu beginnen, bis dahin bleiben die beiden Jugendlichen nun auf freiem Fuß. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
12.05.10/15:00/Lübeck/ir +++ Schüler-Vergewaltigung in London – Ex-Freundin von Aman glaubt an seine Unschuld: „Frauen sind für ihn Respektspersonen!“ - Vermieterin und Freundin der Familie über Azad: "Er hat gesagt `Mama, ich schwöre dir, ich habe nichts gemacht!`“ +++
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Lisa A. (18) weint: Sie kann nicht fassen, was sie heute in der Zeitung gelesen hat. Ihr Ex-Freund Aman ein Vergewaltiger? Sie kann nicht glauben, dass ein Mädchen so etwas ernsthaft behauptet und noch weniger, dass etwas dran ist, an den Vorwürfen. „Aman ist total schüchtern, es hat ewig gedauert bis er sich überhaupt getraut hat, mich anzusprechen und als wir dann zusammen waren, hab ich total bestimmt was passiert. Er wäre niemals weiter gegangen. Und wenn Frauen Alkohol getrunken haben, würde er sie generell nie anrühren.“ Außerdem sind Aman 15jährige Mädchen mit Sicherheit zu jung, glaubt Lisa. Die Gymnasiastin macht sich große Sorgen um ihren Ex-Freund, sie hofft dass er endlich nach Hause kommt und will ihm dann ihre Hilfe und ihren Beistand anbieten. Lisa ist felsenfest davon überzeugt, dass die Vorwürfe haltlos sind. Wie heute Vormittag bekannt wurde, sind die beiden jungen Männer auf Kaution aus der Haft entlassen worden. Sind Azad E. (19) und sein gleichaltriger Mitschüler Aman P. tatsächlich so unschuldig? Angeblich haben sie die Tat mit einem Handy gefilmt, berichten verschiedene Medien, die Telefone seien sichergestellt. Für Christiane R. steht fest, dass so ein Video nicht existieren kann: „Da wird ein junger Mann vorverurteilt!“ sagt sie empört. Christiane R. spricht von Azad E. Er und seine Familie wohnen bei ihr zur Untermiete, sie kennt die Familie bereits seit Jahren. Sie bewohnt das untere Stockwerk, Familie E. lebt unter dem Dach. „Azad durfte einmal telefonieren, seit er in Untersuchungshaft ist,“ erzählt Christiane R. „und er hat seiner Mutter geschworen: Mama, ich hab nichts gemacht!“ Und wir glauben ihm alle. Azad ist so ein netter junger Mann, das ist völlig unmöglich! Seine ganze Familie ist fassungslos!“ sagt Christiane R. Die Hoffnung der Familie: Dass alles ein Missverständnis ist und sich schnell aufklärt. Hintergrund: Azad und Aman sind Schüler des Fachgymnasialbereichs der Emil-Possehl-Schule in Lübeck. Passiert sein soll die Tat in London in einem „Youth Hostel“. Die 12. Klasse der Berufsschule aus Lübeck und die 9. Klasse des mutmaßlichen Opfers übernachteten dort, abends feierte man zusammen, es wurde Alkohol getrunken. An einem Abend sollen Aman und Azad die 15jährige mit in ein Zimmer genommen und sich an ihr vergangen haben. So erzählte es die 15jährige jedenfalls am nächsten Tag einer Lehrerin. Diese alarmierte die Polizei und zunächst wurden 5 Lübecker Schüler festgenommen. Während drei der Schüler wieder entlassen wurden, blieben Azad und Aman weiterhin in Haft. Die Schüler sind verschiedenen Medienberichten zufolge auch verdächtigt, die Tat mit einer Handykamera aufgenommen zu haben. Ihre Mobiltelefone wurden beschlagnahmt, hiess es. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
10.05.10/18:30/Süderheistedt/ir +++ Polizei sucht Baby in Süderheistedt – jetzt spricht der letzte Freund von Kindsmutter Janine (18) - Gerüchteküche brodelt: Hat Janine das Baby zuhause geboren? Säugling immer noch verschwunden! +++
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Nico ist fassungslos, als er vor einigen Tagen Besuch von der Polizei bekommt: „Die Kripo wollte wissen, bis wann ich mit Janine zusammen war. Und ob ich der Vater des Kindes sein kann.“ Nico wusste nicht, dass seine Ex-Freundin Janine aus Süderheistedt schwanger gewesen sein muss. „Ich glaub, sie hatte auch gar keinen Freund.“ sagt der Schüler kopfschüttelnd. Ein halbes Jahr war Nico mit Janine V. (18) zusammen. Er war ihr erster echter Freund. Danach gab es keinen mehr, glaubt auch Nicos Schwester Pia (15), die lange die beste Freundin von Janine war. Pia hält es für denkbar, dass Janine die Schwangerschaft komplett verdrängt hatte. „Ich hab mit ihr per Internet gechattet und sie auf diese vielen Gerüchte und die Polizei angesprochen. Sie sagte, sie wüsste von nichts!“ Entsetzlich findet Pia, wie im Bus und überall im Ort getuschelt wird. „Da fällt immer wieder das Wort Mörderin!!“ erzählt sie wütend. „Wie kann man so was nur sagen? Ohne zu wissen, was nun wirklich war?“ Auch Sina L. (16) kennt Janine. Sie waren früher gemeinsam Ringreiterinnen und haben Wettkämpfe bestritten. „Janines Mutter soll im Ort erzählt haben, die ganze Dusche sei voller Blut gewesen. Es muss wohl da passiert sein.“ Bianca, die Mutter von Janines derzeitiger bester Freundin erzählt, dass Janine zugenommen hatte, sogar Späße hatten die Runde gemacht, ‚Du bist wohl schwanger’ wurde gefragt. Janine habe mitgelacht. Aber dann war Janine auf einmal wieder dünn. Das war am Freitag: „ Am Freitag nachdem das Kind wohl auf die Welt gekommen war, war sie abends hier. Da hat sie uns erzählt, man habe ihr Wasser aus dem Bauch abgezogen. Sie hätte Wasser im Bauch gehabt, das sei Veranlagung. Wie bei ihrer Oma. Wir haben das geglaubt.“ Janines Familie hat sich zurückgezogen. Janine ist zuhause, hat Besuch von Freundinnen, versucht die schwere Zeit durchzustehen. Wo ist das Baby? Kam es tot zur Welt? Hat Janine es versteckt? Lebt es noch? Auf all diese Fragen gibt es nach wie vor keine Antworten. Gesucht hat die Polizei heute eigenen Angaben zufolge nicht mehr. Auch die Staatsanwaltschaft hüllt sich in Schweigen: „Wir ermitteln!“ hieß es, weitere Auskünfte würden derzeit nicht gegeben. Ermittelt wird gegen Janine V. (18) wegen des Anfangsverdachts eines Schwangerschaftsabbruchs. Sie war am 27. April u.a. mit Unterleibsblutungen ins Westküstenklinikum Heike gekommen. Bei ihr waren ihre Mutter und eine Sozialarbeiterin. Als die Ärzte Janine untersuchten, stellten sie fest, dass sie zuvor entbunden haben musste. Sie bestritt das, die Polizei wurde informiert. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
22.04.10/16:30/Hamburg/ir +++ ASCHE-MONSTER: Andere fahren im Taxi nach Paris - diese Richterin schafft über Tage die Rückreise aus Spanien nicht - und bringt so die beiden größten laufenden Hamburger Totschlags-Prozesse zum platzen! +++
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Nach den Flugausfällen wegen der Asche-Wolke hat die Hamburger Richterin Bianca N. (li.) es seit Montag nicht geschafft, aus ihrem Urlaub vom spanischen Festland zurückzukehren! Das Fernbleiben der Richterin bringt die beiden größten, derzeit in Hamburg laufenden Totschlagsprozesse zum platzen! "Die Richterin hat alles in ihrer Macht stehende unternommen, um rechtzeitig nach Hamburg zu kommen" erklärt Conrad Müller-Horn vom Hamburger Landgericht. Was sie im Einzelnen versucht hat, dazu will das Landgericht allerdings keine Auskunft geben. Am Montag hatte das Gericht bereits auf Streiks in Frankreich verwiesen, wegen denen die Richterin nicht mit der Bahn zurückkommen konnte. Betroffen sind der Totschlagsprozess gegen den Schüler Anton W. (20), der seinen 19jährigen Bekannten im Volksdorfer Wald erwürgt haben soll. Außerdem das Verfahren gegen zwei Jugendliche, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, den Dachdecker Thomas M. mit Tritten und Schlägen in Harburg getötet zu haben. Der Mann hatte sich geweigert, den Jugendlichen 20 Cent zu geben. Beide Prozesse müssen nun komplett neu beginnen, das soll noch im Mai geschehen. Von der Verlesung der Anklageschrift über die Befragung der Angeklagten, auch alle schon vernommenen Zeugen müssen erneut erscheinen und alle Fragen nochmal beantworten. Die durch die Prozesse entstandenen Kosten auszurechnen, das vermochte das Landgericht nicht heute nicht zu leisten, ein Insider schätzte die Summe pro Prozess gegenüber HAMBURG on air auf deutlich über 10.000 Euro. Das Grundgesetz schreibt vor, dass Richter und Schöffen während eines Prozesses nicht ersetzt werden dürfen. Auch bei längeren Krankheitsfällen können so Prozesse platzen. Bei diesen beiden Prozessen war die Zeit deswegen knapp geworden, weil beide Verfahren schon länger unterbrochen worden waren. Es darf aber maximal 3 Wochen pausiert werden. Längere Unterbrechnungen sind nur dann gesetzlich erlaubt, wenn in einem Verfahren schon mindestens 10 Prozesstage durchgeführt worden sind. Das ist bei beiden Verhandlungen nicht der Fall gewesen. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
21.04.10/16:15/Neumünster/ir +++ 3jähriger Knirps überlebt Fenstersturz aus dem 4. Stock - Mutter Katharina (20): „Das ist wie ein Wunder!“ +++
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Riesen-Schutzengel für Joel (3) aus Neumünster! Während sein Stiefpapa Robert M. (22) die 10 Monate alten Zwillinge fütterte und Mama Katharina L. (20) Frühstück für machte, muss der Knirps das Fenster seines Zimmers geöffnet haben und heruntergestürzt sein! Ein Nachbar klingelte, er hatte den Kleinen unten im Gebüsch liegen sehen. Als die geschockten Eltern aus dem Fenster guckten, entdeckten sie den Jungen unten in der Tiefe. "Er hatte so ein Riesenglück, dass er direkt in einen Strauch gefallen ist!" sagt Joels Mutter glücklich. Der Kleine hat sich nur den Arm gebrochen, die offene Fraktur musste heute operiert werden. Die Polizei geht von einem klassischen Unglück aus. "Klar gucken wir auch immer, ob die Eltern vielleicht ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, aber wir sind hier eigentlich sicher, dass es einfach ein Unfall war." erklärt Sönke Hinrichs von der Polizei Neumünster. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
20.04.10/10:15/Hamburg/ir +++ Vater der ersten muslimischen Ministerin Aygül Özkan strahlt stolz: „Am Wochenende machen wir eine Party!“ +++
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In dem kleinen Schneidergeschäft Aydin Ö.`s ist heute morgen ordentlich was los! Der Schuldirektor von gegenüber war schon da, hat eine Blume und Glückwünsche gebracht und jetzt klingelt ständig das Telefon. Eben ist der Schwager aus Ankara dran, die ganze Familie jubelt: Aygül ist Niedersachsens neue Sozialministerin! „Ich bin so stolz auf meine Tochter!“ sagt Schneider Aydin Ö. (74, gebürtiger Türke) und strahlt. „Ich wünsche mir, dass sie sich für Kinder mit ausländischem Hintergrund in Deutschland einsetzt. Und das wird sie auch tun!“ Am Wochenende hat der Ministerinnen-Vater ein schönes Familienfest geplant, um den Erfolg so richtig zu feiern. Nur eins macht ihm Sorgen: Dass er seinen Enkel weiterhin jedes Wochenende sehen kann, das muß weiter drin sein. „Aber Hannover ist ja nicht soooo weit und es gibt ja Autos!“ sagt der stolze Opa. Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff hatte gestern mit der Berufung der 38jährigen Aygül Özkan erstmals in Deutschland eine Frau mit Migrationshintergrund in ein Ministeramt gehoben. Aygül Özkan hat Jura studiert, war zuletzt bei dem Transportunternehmen TNT im Management. 2002 trat sie in die Hamburger CDU ein und sitzt seit 2008 als Abgeordnete in der Bürgerschaft. Jetzt wird sie nach Hannover ziehen. Özkan hat noch eine Schwester, sie ist Architektin. Wir haben ein TV-Interview mit Aydin Ö. geführt, abrufbar sofort, weitere Infos gerne auf Anfrage. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
19.04.10/23:55/Hamburg/ir +++ Bringt das Asche-Monster zwei große Hamburger Totschlags-Prozesse zum platzen? +++
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Heute morgen 9 Uhr, Hamburger Landgericht. Verfahren gegen Anton W. (20), der seinen 19jährigen Bekannten im Volksdorfer Wald erwürgt haben soll. Der Gerichtssaal füllt sich. Aber ein Richterstuhl bleibt leer. eine Richterin (links) fehlt. Die Frau sitzt in Spanien fest. Schuld: Das Asche-Monster! Der Prozesstag fällt aus. Jetzt droht der Prozess komplett zu kippen, außerdem auch das Verfahren um den sogenannten „Totschlag wegen 20 Cent“! Die Beisitzende Richterin sitzt in den beiden größten derzeit in Hamburg laufenden Jugendstrafverfahren und beide drohen nun wegen des Flugverbots zu platzen! Laut Hamburger Landgericht hat sich die Richterin um ein Bahnticket bemüht, aber da haben ihr Streiks in Frankreich einen Strich durch die Rechnung gemacht. Auch ein Auto konnte sie nicht auftreiben. Conrad Müller-Horn vom Hamburger Landgericht: „Tja, jetzt haben die Folgen des Flugverbots auch uns erreicht. Fakt ist: Wir müssen bei beiden Verfahren spätestens Mittwoch weiterverhandeln. Wenn wir das nicht hinkriegen, müssen beide Prozesse komplett neu beginnen. Es wäre faktisch so, als hätte es noch gar keine Verhandlung gegeben. Natürlich ist so ein Neubeginn auch mit neuen Kosten verbunden und es bedeutet natürlich auch eine zusätzliche Belastung für den Angeklagten und möglicherweise auch für die Zeugen.“ bedauert Müller-Horn. Das Grundgesetz schreibt vor, dass Richter und Schöffen während eines Prozesses nicht ersetzt werden dürfen. Auch bei längeren Krankheitsfällen können so Prozesse platzen. Bei diesen beiden Prozessen wird die Zeit deswegen knapp, weil beide Verfahren schon länger unterbrochen worden waren. Es darf aber maximal 3 Wochen unterbrochen werden. Längere Pausen sind nur dann gesetzlich erlaubt, wenn in einem Verfahren schon mindestens 10 Prozesstage durchgeführt worden sind. Das ist bei beiden Verhandlungen nicht der Fall. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
15.04.10/15:00/Hamburg/ir +++ Opfer erkennt Täter bei Gericht wieder – Wende im Prozess um Messerstich ins Herz – jetzt geht’s doch um versuchten Totschlag – Landgericht muss entscheiden! +++
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Überraschende Wende im Prozess um den Messerstich ins Herz auf dem Hamburger Kiez! Opfer Roman R. (27) ist sicher, den Täter auf dem Gerichtsflur wiedererkannt zu haben und er hat das dann auch ausgesagt – jetzt geht es auf einmal doch um versuchten Totschlag! Der Prozesstag endete heute mit dem richterlichen Beschluß: Das Verfahren wird ans Landgericht verwiesen. Nun sind auch höhere Strafen möglich! Die 4 mutmaßlichen Täter standen bislang nur vor dem Amtsgericht, hatten daher Maximalstrafen von 4 Jahren zu erwarten. Denn: Sie hatten die Aussage verweigert und da nicht ermittelt werden konnte, wer von ihnen das Messer geführt hat, war diese Tat gar nicht angeklagt worden, da die Staatsanwaltschaft sie keinem der Täter zuordnen konnte. Die Anklage bezog sich daher nur auf die ausgeführten Schläge. Roman R. ist froh, den Täter erkannt zu haben: „Man hat mir damals Fotos von Leuten vorgelegt, die sich alle total ähnlich sahen, da konnte ich wirklich nicht sagen, wer von denen nun der Täter sein sollte. Aber heute, da war ich mir ganz sicher. Als ich ihn eben hier im Gerichtsflur gesehen habe, durchfuhr es mich wie ein Blitz. Ich bin 100%ig sicher, dass das der Typ mit dem Messer ist.“ sagte Roman R. eben bei Gericht im HAMBURG on air TV-Interview. Der Messerstecher soll der Jüngste aus der Gruppe sein: Mesut (18), Türke ohne Schulabschluss, aber nach eigenen Angaben derzeit in einer Ausbildung. Eine der Verteidigerinnen der Tätergruppe, Alexandra Elek zweifelt an Romans Aussage. Sie sagte im HAMBURG on air-Interview: „Dass das Opfer jetzt auf einmal glaubt, genau zu wissen, wer der Messer-Täter war, das halte ich für unwahrscheinlich. Vielleicht meint er sich auch nur zu erinnern. Es ist doch so: Kurz nach der Tat ist die Erinnerung am Besten, weil sie frisch ist. Da konnte er denjenigen auf den Fotos nicht wiedererkennen. Aber jetzt im Gerichtssaal will er es auf einmal genau wissen? Das halte ich für unwahrscheinlich!“ Die Verteidiger thematisierten im Prozess außerdem zwei Vorfälle, die polizeilich aktenkundig sind. Roman R. hatte vor einigen Jahren zwei Auseinandersetzungen auf dem Kiez gehabt, in einem Falle hatte er einem jungen Mann eine Kopfnuss und einen Schlag versetzt, weil dieser seine Freundin angeflirtet hatte. In einem zweiten Fall hatte ein junger Mann Roman angegriffen und dieser hatte sich verteidigt. Zuvor hatten die Verteidiger eine Erklärung ihrer Mandanten verlesen. Die Angeklagten drehten darin den Spieß um und gaben an, in Wahrhei seien sie die Opfer gewesen: Die Gruppe um Roman hätte sie in höchst agressiver Form beleidigt und dann angegriffen. Sie selbst hätten sich nur verteidigt. Rückblick, 30. Mai 2009 gegen 2 Uhr: Trotz Waffenverbots auf dem Hamburger Kiez hatten Mesut P. (18), Mohammed C. (22), Emir S. (21) und Philipp Omar C. (22) ein Faustmesser dabei, vor dem „Pulverfass“ begegneten die jungen Männer Roman R. und seinen Freunden. Eine unabsichtliche Rempelei führte erst zu einer verbalen und dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf einer der Täter Roman einen Messerstich ins Herz versetzte. Die mutmaßlichen Täter flüchteten, auf Grund einer Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern aus der Überwachungskamera der nahe gelegenen S-Bahn Station Reeperbahn, stellten sich die Beschuldigten aber nach und nach bei der Polizei. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
13.04.10/20:00/Hamburg/ir +++ Ex-Erstliga-Spieler als Kokain-Dealer verhaftet / Trainer des Spielers "Ich glaube das alles nicht, ich lege für den Jungen meine Hand ins Feuer!" +++
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Im Zusammenhang mit dem bislang größten Kokainfund Deutschlands in Hamburg (Wert knapp 40 Mio Euro) ist auch ein ehemaliger deutscher Profifussballer in Untersuchungshaft. Nach HAMBURG on air-Informationen hat die Polizei den 30jährigen ehemaligen Erstliga-Spieler aus Hamburg verhaftet. Er ist nach Auffassung der Ermittler einer der Dealer aus der Gruppe der insgesamt 7 verhafteten Verdächtigen. Der Beschuldigte spielte in der ersten Fußballbundesliga bei Hansa Rostock, hat mittlerweile die Profikarriere beendet und kickt nun in der Bezirksliga beim Hamburger Verein „Hamm United FC“. Heute Abend trat der Verein gegen Grünweiß Harburg an – der 30Jährige fehlte. Er sei im Urlaub, hieß es unisono von seinen Vereinskameraden. Sein Trainer räumte jedoch ein, dass man von der Verhaftung schon gehört habe. Der Trainer hält seinen Spieler, den er bereits kennt, seit dieser 18 ist, für unschuldig: „Ich leg für den Jungen meine Hände ins Feuer, den kenn ich seit er 18 ist, sowas macht der nicht!“ sagte er zu HAMBURG on air. Das volle TV-Interview abrufbar - sofort. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
08.04.10/16:00/Hamburg/ir +++ Prozessauftakt nach Stich ins Herz auf der Reeperbahn – Opfermutter entsetzt: Messerattacke spielt beim Verfahren keine Rolle! +++
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Roswitha R. ist entsetzt! Im vergangenen Mai hätte sie fast ihren Sohn verloren – jetzt wird die Messerattacke auf ihren Sohn im Prozess gegen die mutmaßlichen Täter nicht mal erwähnt. Im HAMBURG on air-Interview sagt Roswitha R: „Dass die Messerstecherei an sich im Prozess gar nicht vorkommt, das hat mich auch frustriert. Jetzt wird die Tat als Lapalie dargestellt, die wahrscheinlich gar nicht richtig geahndet wird.“ Roswitha R. ahnt: „Die werden sicherlich billig davonkommen, die Täter!“ Die Staatsanwaltschaft hatte zwar körperliche Attacken der Gruppe angeklagt, nicht aber den lebensgefährlichen Messerstich ins Herz des Opfers Roman R. (27). „Eigentlich ist die Tat etwas, wo schon ein Tötungsdelikt im Raum steht.“ hatte Bernd Mauruschat von der Staatsanwaltschaft Hamburg gegenüber HAMBURG on air eingeräumt. „Aber wir wissen eben nicht, wer zugestochen hat und haben das auch nicht ermitteln können. Wir haben auch wenig Hoffnung, dass das noch im Laufe des Prozesses herauskommt.“ sagt Mauruschat. Angklagt sind sie nun lediglich wegen gefährlicher Körperverletzung, die Täter müssen mit maximal 4 Jahren Strafe rechnen. Opfer Roman R. (27), sein Bruder und seine Freunde wurden vor knapp einem Jahr auf der Reeperbahn grundlos von einer anderen Gruppe angegriffen, ein junger Mann stach ihm ein Messer ins Herz, Roman überlebte wie durch ein Wunder. „Die Situation war schon sehr brenzlig und ich musste mir an dem Tag bestimmt 50 Mal von den Ärzten sagen lassen, wie viel Glück ich gehabt habe, 1 Millimeter weiter, wär ich da einfach verblutet auf der Reeperbahn. Und eigentlich wegen nichts.“ sagte Roman R. nach der Tat fassungslos im HAMBURG on air-TV-Interview. Der Groß- und Außenhandelskaufmann hoffte damals auf harte Strafen für die Täter – vergeblich, wie sich jetzt zeigt. Unfassbar: Auf den Bildern der Überwachungskameras war zu sehen, wie die Gruppe kurz nach der Tat herumalberte. wie die Polizei bestätigte. Rückblick, 30. Mai 2009 gegen 2 Uhr: Trotz Waffenverbots auf dem Hamburger Kiez hatten Mesut P. (18), Mohammed C. (22), Emir S. (21) und Philipp Omar C. (22) offenbar ein Faustmesser dabei, begegneten vor dem „Pulverfass“ Roman R. und seinen Freunden. Eine unabsichtliche Rempelei führte erst zu einer verbalen und dann zu einer tätlichen Auseinandersetzung, in dessen Verlauf einer der Täter Roman einen Messerstich ins Herz versetzte. Die mutmaßlichen Täter flüchteten, auf Grund einer Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern aus der Überwachungskamera der nahe gelegenen S-Bahn Station Reeperbahn, stellten sich die Beschuldigten aber nach und nach bei der Polizei. Die jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagten jungen Männer gaben zu, die Personen auf den Bildern zu sein, äußern sich aber nicht zu der ihnen vorgeworfenen Tat. Dass der Prozess vor dem Amtsgericht eröffnet wird, bedeutet, dass die Angeklagten maximal eine Freiheitsstrafe von vier Jahren zu erwarten haben, auch eine Bewährungsstrafe ist möglich. Aktuelles TV-Material abrufbar - sofort. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
07.04.10/12:00/Hamburg/ir +++ Guerrero-Flaschenwurf: Staatsanwaltschaft will jetzt Opfer vernehmen! +++
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Nach dem Flaschenwurf von HSV-Star Paolo Guerrero auf einen Fan, will die Staatsanwaltschaft Hamburg jetzt das Opfer Axel Z. befragen. Der 38jährige HSV-Fan war Medienberichten zufolge empfindlich getroffen worden, von einer „blutigen Nase“ war die Rede. „Wenn die Flasche gefüllt war und schwer, dann ist sie als gefährliches Werkzeug einzustufen, das hätte ein erhöhtes Strafmaß zur Folge!“ erklärt Bernd Mauruschat von der Staatsanwaltschaft Hamburg, „das Strafmaß für eine solche Tat liegt zwischen 6 Monaten und 10 Jahren Haft, auch eine Geldstrafe wäre denkbar. Aktuelles TV-Interview mit der Staatsanwaltschaft Hamburg, ca. 5 Minuten Rohschnitt, abrufbar - sofort. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
01.04.10/08:00/Hamburg/ir +++ Zwei Frauen absichtlich mit HIV angesteckt? - Prozessauftakt gegen „AIDS-Volker“ (47) – Opfer: „Er hat gesagt: Sterben müssen alle mal!“ +++
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„Er hat zugegeben, dass er mich angesteckt hat. Und dann hat er gesagt: Sterben müssen wir alle mal. Ich sterb ja auch daran. Dann kannst Du auch dran sterben!“ erzählt Petra und sie ist immer noch fassungslos und wütend. „Er hat riskiert, dass ich sterbe. Und er bereut es bis heute nicht!“ Petra ist eine der beiden Frauen, die der 47jährige Volker W. aus dem Kreis Ostholstein mit dem HI-Virus angesteckt haben soll. Ab heute muss er sich dafür vor dem Kieler Landgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm versuchte und vollendete gefährliche Körperverletzung vor. Obwohl er von seiner HIV-Infektion wusste, soll er ungeschützten Geschlechtsverkehr mit insgesamt mindestens 7 Frauen ausgeübt und dabei mindestens 2 Frauen mit dem Virus angesteckt haben. Wegen Wiederholungsgefahr sitzt er in Untersuchungshaft. Petra hatte Volker im Internetflirtportal „La Blue“ kennengelernt. VOLKERBIKER, so nannte er sich, präsentierte sich kernig und männlich, posierte mit seinem Motorrad. Er machte Komplimente, konnte zuhören. Die gelernte Bürogehilfin aus Kiel lernte Volker im vergangenen Juli online kennen, verabredete sich dann mit ihm. Die beiden kommen zusammen. Volker ist anhänglich, nennt Petra „Maus“, spricht von Hochzeit. Petra geht das alles zu schnell. Als sie das erste Mal miteinander intim werden, fragt sie nach Krankheiten, spricht auch AIDS an. Volker lügt, er sei völlig gesund. Einige Wochen später muss der 47Jährige dann auf einmal in eine Klinik. Er habe so schlechte Blutwerte, erklärt er seiner „Maus“. Petra bekommt Angst. Da stimmt was nicht, denkt sie. Im September wird Petra auf einmal krank, über 40 Fieber, Schmerzen. Der Arzt weist sie ins Krankenhaus ein. „Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich von akutem Nierenversagen bedroht war und katastrophale Leberwerte hatte.“ „Dann hat mir ein Doktor gesagt, ich sei HIV-positiv“, sagt Petra. 9 Wochen muss Petra eigener Aussage nach in der Klinik bleiben, ist danach noch 5 Wochen zuhause krank. Sie verliert ihren Putz-Job. Wegen der starken Medikamente fallen ihr fast alle Haare aus, mittlerweile wachsen sie unregelmäßig nach. „Ich hatte schöne lange Haare und dann auf einmal eine Glatze, und die Leute haben mich angestarrt, es war grauenhaft.“ „Als ich ihn dann mit meiner Krankheit konfrontiert hab, da hat Volker dann alles zugegeben,“ erzählt Petra. „Er hätte mich absichtlich angesteckt, damit ich bei ihm bleibe. Denn mit Aids würde mich sicher kein Anderer anfassen. Und er wollte mich schließlich heiraten.“ Sie bricht den Kontakt ab, geht zur Polizei. Als Petra im Oktober erfährt, dass Volker verhaftet wurde, weint sie zuhause vor Freude. Im Moment geht es der 49Jährigen gut, das Virus verhält sich ruhig, sie hat derzeit keine Krankheitssymptome. Petra hat genug Kraft für den Prozess und ihre Aussage. Und für ihren Ex-Liebhaber will sie nur eins: „Er soll lebenslänglich mit Sicherheitsverwahrung bekommen. Ich weiss, wenn er rauskommt, wird er es wieder tun! Er sieht dieses Unrecht überhaupt nicht ein!“ Petra will beim Prozess auch Antworten: „Ich will wissen, warum er das getan hat und warum er es nicht bereut.“ KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
24.03.10/16:00/Hamburg/ir +++ Strafrechtler kritisiert: Untersuchungshaft für Kachelmann unverhältnismäßig! +++
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JÖRG KACHELMANN bleibt in Untersuchungshaft! Das hat der Sprecher des Amtsgerichts Mannheim Volker Schmelcher am Nachmittag mitgeteilt. Den Angaben zufolge war es kein Haftprüfungstermin. Antrag auf Haftprüfung wollen Kachelmanns Anwälte Medienberichten zufolge erst noch stellen. Auch ohne Antrag und nach eigenem Ermessen hätte der Richter Kachelmann heute auf freien Fuß setzen können, betont der Strafrechtsexperte Prof. Bernd-Rüdeger Sonnen von der Universität Hamburg. Sonnen kritisiert die Mannheimer Justiz. Es sei einfach unverhältnismäßig, Kachelmann in Untersuchungshaft zu nehmen, erklärt Sonnen im HAMBURG on air-Interview. Zu berücksichtigen sei, dass die Freiheit eines Menschen ein hohes Gut sei, der Mann sei nicht vorbestraft und die Vorwürfe nicht erwiesen. Da es eine Beziehungstat sei, könne auch nicht von Wiederholungsgefahr ausgegangen werden. Zudem sei Kachelmann prominent und es finde so eine massive Vorverurteilung statt. Die Untersuchungshaft diene in diesem Falle nur dazu, sicherzustellen, dass der Prozess mit allen Beteiligten stattfinden kann. "Der Gefahr einer etwaigen Flucht des Verdächtigen hätte man auch mit Melde-Auflagen oder Kaution begegnen können!" kritisiert Sonnen. Hinter der harten Entscheidung des Haftrichters vermutet der Strafrechtler: „Was ich mir vorstellen kann, ist, dass man Angst hatte, dass Leute sagen könnten: ’Oh, der kriegt einen Promi-Bonus’, deswegen ist wahrscheinlich die Entscheidung vom Gericht so hart ausgefallen.“ KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
22.03.10/15:00/Hamburg/ir +++ Opfer-Bilder aus dem Krankenhaus - 19Jähriger Stephen S. aus Hamburg-Billstedt erleidet Schädelbruch und Hirnblutung nach offenbar völlig grundloser Tritt-Attacke von Jugendlichen! Polizei: Es gibt bei den Kopftritt-Tätern gar keine Hemmschwelle mehr! +++
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Susanne S. (44) sitzt weinend in ihrem Wohnzimmer und bangt jede Minute um ihren Sohn, der mit Schädelbruch und Hirnblutung im Krankenhaus liegt. Jederzeit kann er wieder ins Koma fallen, sagten ihr die Ärzte. „Die Täter haben ausschließlich gegen seinen Kopf getreten!“ sagt Susanne S. immer noch fassungslos. Freitag abend, kurz vor Mitternacht: Stephen S. (19, sprich: STEFFEN) bricht von zuhause auf: „Ich hol schnell Marianne vom Bahnhof ab.“ Ruft er seiner Mutter noch zu. Seine Freundin wollte bei ihm übernachten, die beiden freuten sich auf ein schönes gemeinsames Wochenende. Stephens Mutter wartet auf die Beiden. Aber sie kommen nicht zurück. Stunden später klingelt es an der Tür. Die Polizei mit der Schreckensnachricht. Stephen und seine Freundin Marianne (20) waren auf dem Weg vom Bahnhof Billstedt nach Hause zu Stephen von einer Gruppe jugendlicher Südländer angegriffen worden. Sie riefen nur etwas wie „Ey, bleib mal stehen!“, dann rissen den Gärtner-Azubi von hinten zu Boden und traten auf ihn ein, vor allem gegen seinen Kopf. Dann griffen sie sich das Portemonnaie von Stephen S. und flüchteten, während der Schwerverletzte bewusstlos am Boden lag. Seine Freundin Marianne rief einen Krankenwagen, eine erste Fahndung der Polizei nach den Tätern blieb erfolglos, nur die geleerte Geldbörse konnte sichergestellt werden. Stephen S. musste nach Angaben seiner Mutter im Krankenhaus zunächst ins künstliche Koma versetzt werden, seine Situation ist nach wie vor kritisch. Das Raubdezernat hofft jetzt auf Hinweise zu den Tätern aus der Bevölkerung. Ob sich die Täter vorher am Bahnhof aufgehalten haben und dort möglicherweise von Überwachungskameras aufgenommen wurden, ist noch unklar. Wir haben ein ausführliches TV-Interview mit Stephens Mutter, waren am Tatort haben Filmaufnahmen von Stephen im Krankenhaus. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
18.03.10/09:00/Hamburg/ir +++ Totgetreten wegen 20 Cent - Prozessauftakt gegen Jugendliche Täter - Opfermutter: "Für mich war es Mord!" +++
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Es ist ein schwerer Gang für Vera J. (63). Sie ist zum Hamburger Landgericht gekommen, um dabei zu sein, wenn sich die Jugendlichen vor Gericht verantworten müssen, die laut Anklage der Staatsanwaltschaft für den gewaltsamen Tod ihres Sohnes Thomas (44) verantwortlich sind. "Für mich war das ganz klar Mord." sagt Vera bestimmt. Die Staatsanwaltschaft wertet das strafrechtlich anders, Mordmerkmale liegen ihrer Auffassung nach nicht vor: Die jugendlichen 17jährigen Beschuldigten sind angeklagt wegen Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags, ihnen drohen 10 Jahre Jugendhaft. Beide waren polizeilich einschlägig bekannt. Bei dem mutmaßlichen Kopftreter hat das Jugendamt Hamburg-Mitte bereits seit ca. 4 Jahren das Sorgerecht. Weil die Angeklagten Jugendliche sind, findet der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Rechtsanwalt des mutmaßlichen Täters Onur K. (17), Siegfried Schäfer, hofft auf eine Bewährungsstrafe für seinen Mandanten. Dieser sei noch so kindlich, die Auswirkungen seines Handels seien ihm nicht bewußt gewesen, sagte Schäfer. Onur hatte als erster die Hand gegen das Opfer erhoben - von ihm kam der erste Schlag. Der Hieb war so heftig, dass Opfer Thomas zu Boden ging. Die Kopfverletzungen beim Aufprall auf den Boden waren der Staatsanwaltschaft zufolge bereits tödlich. Anschliessend wurde das Opfer offenbar noch von dem mutmaßlichen Täter Berhan I. (17) mit Fußtritten gegen den Kopf traktiert. Nächster Verhandlungstag ist der 22.3., dann wird Onur K. vermutlich aussagen, wie sein Anwalt ankündigte. Berhan I. schweigt bislang zu den Vorwürfen. Die beiden Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Die Polizei war den Tätern mit Hilfe der Überwachungskamera in der S-Bahnstation auf die Spur gekommen. Polizeibeamte erkannten die beiden Täter als „Bekannte“, mit denen sie bereits in anderen Angelegenheiten zu tun gehabt hatten. Der Freund des Opfers konnte die Jugendlichen dann als Täter identifizieren. Öffentlich war mit den Bildern nicht gefahndet worden. (weitere Hintergrunde - scroll down...) KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
17.03.10/09:00/Hamburg/ir +++ Prozessauftakt - Thomas M. wegen 20 Cent von Jugendlichen totgetreten! Eltern berichten von 3wöchigem Todekampf ihres Sohnes! +++
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Werner und Vera J. stehen am Grab ihres Sohnes Thomas, Werner drückt seine schluchzende Frau an sich, flüstert ihr „irgendwann ist es vorbei“ ins Ohr, es soll ein Trost sein. Aber ist es irgendwann vorbei? Der Schmerz? Die Ohnmacht? Die Wut? Die Trauer? Im vergangenen Sommer haben Werner und Vera ihren Thomas verloren. Ihr 44jähriger Sohn war nicht krank oder hatte einen Unfall. Thomas ist Opfer eines sinnlosen Verbrechens geworden. Der Dachdecker wurde erschlagen und totgetreten von Jugendlichen, weil er ihnen die 20 Cent nicht geben wollten, um die sie ihn angeschnorrt hatten. „Wie kann man so was machen, dann noch als Jugendlicher, einen Menschen tottreten?“ ruft Werner wütend aus. 3 lange Wochen haben die Eltern am Krankenbett ihres Sohnes gebangt, als er nach der Tat im Koma lag. Hoffnung gab es keinen Tag lang. „Es war die Hölle für uns“ sagt Thomas` Stiefvater Werner bitter, „das alles hat andere Menschen aus uns gemacht.“ Vera und Werner haben Thomas seinen selbstgebastelten Stein mit Inschrift mitgebracht. Thomas hatte ihn bei einem befreundeten Steinmetz selber angefertigt, jetzt soll der ovale Stein mit den mysteriösen Zeichen einen Platz auf seinem Grab finden. Thomas` Eltern hoffen auf den Prozess, wollen dort wenigstens ein paar Antworten von den Tätern, die sich ab morgen, Donnerstag, 18.3.10, 9:15 Uhr vor dem Landgericht Hamburg verantworten müssen, und sie fordern hohe Haftstrafen! Die jugendlichen 17jährigen Beschuldigten sind angeklagt wegen Körperverletzung mit Todesfolge und versuchten Totschlags, ihnen drohen 10 Jahre Jugendhaft! Beide waren polizeilich einschlägig bekannt. Bei dem mutmaßlichen Kopftreter hat das Jugendamt Hamburg-Mitte bereits seit ca. 4 Jahren das Sorgerecht (siehe parlament. Anfrage der SPD/ Senatsanwort). Weil die Angeklagten Jugendliche sind, findet der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Rückblick: Es war am 12. Juni 2009, einem Freitagabend gegen 21 Uhr, der Dachdecker Thomas M. (44) war mit seinem Bekannten Lars W. (38) unterwegs, sie hatten sich zum Wochenendbeginn ein Bierchen getrunken, waren beschwipst (Opfer Thomas M. ca. 1,3 Promille). Im Bereich des Harburger S-Bahnhofs trafen die Freunde auf die Täter. Die Jugendlichen fragten Thomas nach 20 Cent. Als Thomas M. sich weigerte, der Gruppe etwas zu geben, schlugen die türkisch(-stämmigen) Jugendlichen ihn nieder, danach trat einer von ihnen brutal zu, immer wieder und nur gegen seinen Kopf – bis er sich nicht mehr rührte. Die Täter flohen. Nach Angaben einer Zeugin gegenüber HAMBURG on air, war Berhan derjenige, der zugetreten hatte. Freunde der Täter standen während der Tat dabei, keiner griff ein, keiner half, niemand rief einen Krankenwagen. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob unterlassene Hilfeleistung vorliegt und will nach dem Verfahren gegen die Haupttäter möglicherweise weitere Verfahren einleiten. Drei Wochen nach dem Vorfall später starb Thomas im Krankenhaus an seinen schweren Kopfverletzungen. Die beiden Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft. Die Jugendlichen türkischer Herkunft schwiegen zunächst zu den Vorwürfen. Mittlerweile beschuldigt einer den Anderen, sein Freund schweigt weiter. Die Polizei war den Tätern mit Hilfe der Überwachungskamera in der S-Bahnstation auf die Spur gekommen. Polizeibeamte erkannten die beiden Täter als „Bekannte“, mit denen sie bereits in anderen Angelegenheiten zu tun gehabt hatten. Der Freund des Opfers konnte die Jugendlichen dann als Täter identifizieren. Öffentlich war mit den Bildern nicht gefahndet worden. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |


