23.02.09/13:00/Bottrop/ir +++ Familiendrama Bad Bramstedt – Verschuldeter Rüdiger W. spielte Familie offenbar den Superverdiener vor! Freundin: „Jenny hatte keine Ahnung! +++
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„Jenny hat nie und nimmer gewusst, dass Rüdiger so pleite war!“ War die bittere Wahrheit der Auslöser für die große Katastrophe? Ruth B. ist fassungslos. Die Floristin aus Bottrop war gut mit Jennifer W. befreundet und erinnert sich noch, wie glücklich ihre Freundin war, als sie Rüdiger W. kennenlernte. „‚Der bringt endlich Ruhe in mein Leben’, hat Jenny immer gesagt“. Und Jennifer W. hatte das offenbar bitter nötig: Mit Männer hatte sie bisher immer Pech gehabt: von dem einen Mann setzte es Schläge, der nächste versuchte ihr die Kinder wegzunehmen. Mit Rüdiger W. sollte das Leben endlich glücklich werden. Doch auch wenn Rüdiger W.s Liebe noch so groß war – zumindest in Bezug auf die finanzielle Situation scheint der gelernte Elektriker seiner Frau etwas vorgespielt zu haben. „Geldsorgen waren für die beiden nie ein Thema – im Gegenteil“ erinnert sich Ruth B. Rüdiger W. habe das Geld mit vollen Händen ausgegeben und sei immer sehr großzügig gewesen. „Jenny glaubte, dass er haufenweise Geld hatte! Von dem Offenbarungseid hat sie nie und nimmer etwas gewusst“ ist Ruth B. sich sicher. Rüdiger W. unternahm im vergangenen Jahr offenbar einen letzten Versuch, das Blatt noch zu wenden: der 38jährige hatte in Hamburg einen neuen Job bei einer Firma für dermatologische Forschung gefunden. Die Familie zog vor einem halben Jahr von Bottrop nach Bad Bramstedt – es sollte ein Neustart werden. Er endete in einer Katastrophe. Unbestätigten Medienberichten zufolge hatte der Vater bereits im vergangenen Sommer einen Offenbarungseid geleistet. Zum Neustart in Bad Bramstedt hatte er offenbar einen neuen Kredit aufgenommen und den Offenbarungseid verschwiegen. Der Kredit soll deswegen kürzlich gekündigt worden sein. Die Leichen der vierköpfigen Familie waren am Donnerstag in der Wohnung gefunden worden; die hinzugezogenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Die Einsatzkräfte sprachen von einer "unschönen Auffindesituation". KUNDEN:...Bild- und O-Tonmaterialbestellungen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
23.02.09/01:00/Bottrop/ir +++ Kindertrauer nach Familiendrama von Bad Bramstedt: Bester Freund des kleinen Justin (11): „Ich hatte vergessen ihm VIEL GLÜCK zu wünschen, als er wegzog!“ +++
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Sascha holt traurig den großen bunten Spielzeug-LKW hervor. Es ist ein Geschenk von Justin gewesen, seinem besten Freund. Sascha rollt den LKW langsam über den Teppich. Es ist ein schrecklicher Tag für den kleinen Jungen. Seine Mutter hat ihm heute erzählt, dass sein bester Freund Justin tot ist. Umgebracht von dessen eigenem Vater. Sascha weiss gar nicht, was er davon halten soll. Seine Mutter schaut mit ihrem Freund im Wohnzimmer fern, die anderen Kinder machen Krach. Der 11jährige Sascha aber sitzt alleine in seinem Zimmer. Guckt fern. Hört Musik. Und ist traurig. „Ich hab dem Justin vergessen, viel Glück für sein weiteres Leben zu wünschen.“ sagt er uns. Von dem einen auf den anderen Tag war sein bester Freund seit der ersten Klasse weggezogen. Und jetzt ist er auch noch tot. Dass ein Vater so was tun kann – unvorstellbar für den kleinen Sascha. Das war ein netter Mann, meint er. Dass Jennifer (33) und Rüdiger (38) mit den Kindern Justin (11) und Angelina (12) alle Bande nach Bottrop jäh gekappt haben, berichten alle Nachbarn, die sie kannten. Sie hätten sich immer mehr zurückgezogen. Zuletzt hätten auch die Kinder kaum noch draußen gespielt. „Ich wäre gern mit ihr in Kontakt geblieben,“ sagt, Jennifers Freundin Kerstin K., „aber sie wollte nicht. Sie wollte Bottrop komplett hinter sich lassen“, erzählt sie. Warum das so war, darauf hat sie nie eine Antwort bekommen. Zuletzt hatte sie Jennifer und die Familie am Freitag vor ihrem Tod in einem Laden in Bottrop getroffen. Die Familie war zu Besuch bei Jennifers Mutter. „So trifft man das alte Leben wieder,“ habe Jenny zu ihr gesagt und man habe in paar Belanglosigkeiten ausgetauscht. Dass Jenny nun tot ist – ein Schock für Kerstin. Von Geldsorgen hört sie das erste Mal. Jenny habe mal Schulden gehabt, aber eigener Aussage nach alles abgezahlt. Und „Rüdiger hat Geld“ – habe es immer von Jenny geheissen. Für Montag wird das Obduktionsergebnis der Rechtsmedizin Kiel erwartet. Dann wird vermutlich zweifelsfrei feststehen, wie die Familie zu Tode kam und wer die Leben ausgelöscht hat – Vater oder Mutter. Die Familie war vor einem halben Jahr nach Bad Bramstedt gezogen. Rüdiger (38) hatte einen neuen Job bei einer Firma für dermatologische Forschung gefunden. Es sollte ein Neustart werden. Er endete in einer Katastrophe. Der Auslöser: Unbestätigten Medienberichten zufolge Schulden. Demnach hatte der Vater bereits im vergangenen Sommer einen Offenbarungseid geleistet. Zum Neustart in Bad Bramstedt hatte er offenbar einen neuen Kredit aufgenommen und den O-Eid verschwiegen. Der Kredit soll deswegen kürzlich gekündigt worden sein. Die Leichen der vierköpfigen Familie waren am Donnerstag in der Wohnung gefunden worden, die hinzugezogenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod feststellen. Die Einsatzkräfte sprachen von einer „unschönen Auffindesituation.“ KUNDEN:...Bild- und O-Tonmaterialbestellungen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
20.02.09/12:59/Harrislee/Berlin/ir +++ Familiendrama von Harrislee: Gesuchter Thomas L. in Berlin gefasst! +++
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Der gesuchte mutmassliche Doppelmörder von Harrislee, Thomas L., ist gegen 11 Uhr in Berlin gefasst worden. Demnach wurde L. in einem Berliner Hotel gefunden. Er soll sich ein Messer in die Brust gerammt haben, den offensichtlichen Suizid-Versuch aber überlebt haben. Am Mittwoch abend hatte die Polizei bereits das Auto des per Haftbefehl gesuchten Mannes in Hamburg-Horn, in der Nähe der Autobahn nach Berlin, gefunden. Den Suizid hatte L. bereits in einer Email an SHZonline angekündigt und auch bestätigt, Frau und Tochter umgebracht zu haben. Die Feuerwehr war am Montag abend zu einem Zimmerbrand in Harrislee gerufen worden, die geschockten Retttungskräfte fanden L.s Ehefrau Ricarda (36)und ihre Tochter Marie (7) erstochen auf. Der Verdächtige hatte mit dem Feuer offensichtlich versucht, die Morde zu verdecken. Von Thomas L. fehlte zunächst jede Spur. Als Hintergrund für die Bluttat nannte der Schleswig-Holsteiner Verzweiflung und Angst über eine angebliche Erpressung seiner Familie wegen 930.000 Euro Schulden. Inzwischen ist bekannt, dass zuvor bereits eine Anzeige gegen L. wegen Betruges gestellt wurde. |
18.02.09/15:30/Hamburg/ir +++ Familiendrama von Harrislee: Gesuchter Thomas L. meldete sich per Email - Geständnis und Suizidankündigung! Hintergrund: L. will um 930.000 Euro erpresst worden sein! +++
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„Wenn er das wirklich getan hat – dann tuts mir leid – dann hoffe ich, dass er sich umgebracht hat! Wie kann man so etwas nur tun?“ Worte von Laura P., einer Freundin des Thomas L.. Sie ist schockiert über die Vorfälle, schüttelt den Kopf und versucht, die Tränen wegzublinzeln. Suizid - das ist das, was Thomas L. jetzt tatsächlich angekündigt hat. In einer E-Mail an den Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag. Um 12:31 Uhr ging die Nachricht ein, die Polizeimaschinerie läuft auf Hochtouren, Thomas L. soll schnellstmöglichst gefunden werden. Laura P. sagt: „Er hat die kleine Marie doch so geliebt, wir können uns das nicht erklären!“ Aber gerade die Liebe zu Frau und Tochter sei es gewesen, die ihn zu dieser Tat getrieben habe, schreibt Thomas L. der SHZonline. Er sei von Geschäftspartnern erpresst und bedroht worden. Und eben nicht nur er, sondern auch seine Frau und seine Tochter seien in Gefahr gewesen, er habe dem zuvorkommen wollen. Seit die Feuerwehr am Montag abend in der Wohnung der L.s nach einem Feuer die erstochene Ricarda L. (36)und ihre Tochter Marie (7) gefunden hat, fehlte von Thomas L., jede Spur. Die Email heute ist sein erstes - und vielleicht auch letztes Lebenszeichen. Er wolle in den Wald gehen und sich mit Ehefrau und Tochter im Himmel wiedervereinen. Die Eltern von Thomas L. stehen unter Schock, essen und schlafen nicht mehr. Mit HAMBURG on air haben sie gesprochen und berichtet, wie sie die Nacht der Tat erlebt haben: Die Polizei hat sie in der Nacht zu Dienstag um eins geweckt, war bis drei Uhr dort. Sie haben die Eltern des Gesuchten nicht nur informiert, sie haben auch deren Wohnung durchsucht. L.s Mutter wird immer wieder von Zitteranfällen geschüttelt. „Was ist denn nur passiert? Wir wollten am Dienstag abend zum SG Handewitt zum Spiel gehen. Ricarda hatte uns Montag Mittag noch angerufen, hat uns erzählt, dass sie einen Babysitter hat“, erzählt sie. „Wir verstehen das nicht, es war doch alles in Ordnung? Warum erreichen wir ihn nicht? Wir schicken immer SMS und rufen an, aber das Handy ist nicht erreichbar!!“ Sein Vater glaubt zu wissen, dass sein Sohn tot ist, er wirkt wie versteinert. „Thomas hat das nicht getan, wir glauben das nicht. Da muss etwas anderes dahinter stecken. Aber was auch ist - er lebt nicht mehr. Er hätte sich bei uns gemeldet. Das Ding ist durch. Davon können Sie ausgehen.“ Wir sitzen im Esszimmer der Eltern. Alles ist sauber und ordentlich, das Appartement ist geräumig und gepflegt, liegt im obersten Stock eines Mietshauses, bietet einen phantastischen Blick auf die Flensburger Förde. Der Vater berichtet von erfolgreichen Geschäftsbeteiligungen seines Sohnes. Dieser habe maroden Unternehmen Geld geliehen, diese wieder auf Vordermann gebracht. Von Beteiligungen über 800.000 Euro ist die Rede. Natürlich gebe es Neider, wenn man so erfolgreich sei. Und sein Sohn sei immer ein sauberer Kaufmann gewesen, da habe er als Vater auch immer seinen Daumen drauf gehabt. Wusste er wirklich nichts von den Problemen seines Sohnes? Bekannte in Flensburg sprechen anders von dem Geschäftsmann Thomas L.. Dieser sei aufbrausend gewesen, habe sich beteiligt und immer schnell mit Geschäftspartnern überworfen. Sein Ruf sei schlecht gewesen – „nicht koscher, aber immer wichtig“, sagt ein ehemaliger Geschäftspartner, ohne ins Detail gehen zu wollen. KUNDEN:...Bild- und O-Tonmaterialbestellungen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
05.02.09/12:00/Hamburg/ir +++ Opfer-Anwältin: „Unglaublich – der Täter macht sich bis heute über seine Opfer lustig. Ohne Sicherungsverwahrung wird er wieder zuschlagen!" +++
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„Meine Mandantin hat es nicht mehr ausgehalten, sie hat den Saal weinend verlassen müssen.“ Angela Krützfeld ist die Nebenklagevertreterin von Nina S. Die 26jährige hat die detaillierten Beschreibungen des Richters von der Tat nicht mehr ertragen. Nina S. wünscht sich nichts mehr, als das Daniel R. nie wieder freikommt, damit er einer Frau nie wieder etwas antun kann. Der Lagerist hatte sie und zwei weitere Frauen zwischen 2005 und 2006 brutal vergewaltigt und gequält. Seine Taten wurden von Mal zu Mal schlimmer. Daniel R. war dafür im Jahr 2007 zu 11 Jahren Haft verurteilt worden. Eine nachträgliche Sicherungsverwahrung wurde nicht angeordnet. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hob der BGH das Urteil auf und wies das Landgericht Hamburg an, über das Strafmaß neu zu verhandeln und insbesondere die Frage der Sicherungsverwahrung ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Was während des ersten Verhandlungstages deutlich wurde und besonders schlimm für Nina und die anderen Opfer ist: der Angeklagte nimmt seine Taten offenbar überhaupt nicht ernst. Zum Gutachter sagte Daniel R.: ‚Die Frauen haben das alles doch ganz gut weggesteckt.’ „Er macht sich damit eindeutig über seine Opfer lustig“, so Gisela Frederking, Nebenklagevertreterin des zweiten Opfers. Die Rechtsanwältin erwartet von der Hamburger Justiz ein eindeutiges Urteil: „Wenn dieser Mann keine Sicherungsverwahrung bekommt, der tut es wieder, da können Sie ganz sicher sein!“ Das Urteil wird für den zweiten Verhandlungstag am 11.02.2009 erwartet. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
04.02.09/23:00/Hamburg/ir +++ Revisionsprozess-Auftakt: Opfer fleht Richter an: „Sperrt den gefährlichen Hamburger Serienvergewaltiger endlich für immer weg!!“ +++
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„Er hat mein Leben zerstört – der Mann hat mich bei der Tat unter Kontrolle gebracht, und diese Kontrolle hat er immer noch.“ Was Nina S. durchmachen musste, ist kaum vorstellbar. Sie ist einem der schlimmsten Serienvergewaltiger Deutschlands zum Opfer gefallen. Mit ihm wird sich die Hamburger Justiz morgen erneut beschäftigen. Es geht um die Frage: Sicherungsverwahrung – ja oder nein. Nina wird das Verfahren verfolgen und wir werden sie dabei begleiten. Der Serienvergewaltiger Daniel R. war 2007 zu 11 Jahren Haft verurteilt worden. Innerhalb von gut einem halben Jahr schlug er dreimal zu, steigerte das Ausmaß und die Grausamkeit seiner Taten massiv. Daniel R. ist ein Serientäter. Dennoch: das Hamburger Landgericht sprach sich dauerhaft gegen eine Sicherungsverwahrung aus, verurteilte ihn stattdessen lediglich zu einer langen Haftstrafe von 11 Jahren. De facto bedeutet das, dass der Täter auf Bewährung frei kommen könnte, wenn er zwei Drittel dieser Strafe verbüßt hat. Seinen abartigen Trieb wollte das Gericht nicht als generellen Hang zu Vergewaltigungen bewerten. Für die Opfer unfassbar, für die Staatsanwaltschaft unhaltbar – sie legte Revision ein, mit Erfolg. Der BGH hob das Urteil auf und wies Hamburg an, über das Strafmaß neu zu verhandeln und insbesondere die Frage der Sicherungsverwahrung ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Prozessbeginn morgen 09:30 Uhr – Wir sind vor Ort und begleiten Nina S. Sie ist das am schlimmsten getroffene Opfer. Sie wurde über anderthalb Stunden von ihrem Peiniger auf das Übelste gequält. Erstmals spricht sie, als einziges Opfer, mit uns über das Geschehene. Nina S. wird will morgen beim Prozess dabei sein. Sie hofft, dass es dem Richter hilft, bei seinem Urteil auch immer die Opfer im Blickfeld zu haben. Wenn der Richter sie sieht, so hofft sie, wird er die Notwendigkeit erkennen, sie und weitere Frauen vor erneuten Straftaten des Angeklagten zu schützen und eine Sicherungsverwahrung anzuordnen. Wir begleiten Nina S. zur Verhandlung. Für den Prozess sind zunächst 2 Verhandlungstage angesetzt. Die Entscheidung über eine mögliche Sicherungsverwahrung fällt aller Voraussicht nach am 11.02.2009. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |
02.02.09/12:00/Hamburg/ir +++ Unfallopfer Sarah T. (23) verklagt deutsche Versicherung auf Rekord-Schadenersatz von 4,4 Millionen Euro – Gericht bestätigt Erfolgsaussichten! +++
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von Inken Ramelow „Ich will so nicht mehr leben!“ Diesen Satz hört Brigitte T. von ihrer Tochter Sarah (23) beinahe täglich. Denn Sarah hat Zukunftsangst. Brigitte T. bringt das immer wieder zum Verzweifeln, aber sie kann ihrer Tochter nicht helfen. Denn sie versteht ihre Angst ja nur zu gut. Sarah weiß nicht, wovon sie und ihr 4 Jahre alter Sohn Manuel künftig leben sollen. Nämlich dann, wenn ihre eigene Mutter irgendwann nicht mehr da ist. Sie hat Angst, dass sie dann in ein Heim muss. Und dass man ihr dann ihren kleinen Sohn Manuel wegnimmt. Ganz alleine für ihn sorgen - das kann die 23Jährige nicht mehr. Die junge Frau wurde vor 4 Jahren bei einem Autounfall lebensgefährlich verletzt, ist seit dem Unfall schwerstbehindert (100%). Auch die Beziehung zu ihrem Mann ist zerbrochen. Das Leben ist wegen der Behinderung schwierig bis unerträglich geworden. Aber Zukunftsangst dürfte Sarah eigentlich nicht haben. Denn die 23Jährige war bei ihrem Unfall versichert. Allerdings hat der zuständige Versicherungskonzern, die Generali (damals VOLKSFÜRSORGE, gerade mit Generali fusioniert), bis heute nicht mal 10% der geforderten Summe gezahlt. Der Betrag, um den es geht, ist allerdings auch kein Klacks, sondern eine Rekordsumme für deutsche Verhältnisse. Sarah lässt sich von Jürgen Hennemann beraten, einem Fachanwalt für Versicherungsrecht. Er verklagt die Volksfürsorge für seine Mandantin vor dem Hamburger Landgericht auf 4,4 Millionen Euro Schadenersatz. Das Gericht bestätigt die Aussicht auf Erfolg - und hat Prozesskostenhilfe auf Basis der geforderten Summe bewilligt. Erstmals spricht die Familie über ihr Schicksal. KUNDEN:...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder 0179 - 4666 805 oder Mail. Haben Sie zu diesem Fall Hinweise für uns? Oder wollen Sie generell mit uns Kontakt aufnehmen? Rufen Sie an: 040 822 20 37 0 oder schreiben Sie uns eine Mail! |