20.04.09/17:40/Hamburg/ir +++ Nach Schlägen auf der Tankstelle - jetzt hat Tokio Hotel-Fan Perrine D. (21) Tom von Tokio-Hotel angezeigt! Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Körperverletzung gegen den 19jährigen Musiker! +++

Der Zwischenfall mit Fans an einer Hamburger Tankstelle hat jetzt ein Nachspiel für Tokio Hotel-Tom!

Die Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt wegen Körperverletzung gegen Tom K. Das hat Wilhelm Möllers von der Staatsanwaltschaft Hamburg, der Nachrichtenagentur HAMBURG on air bestätigt. „Wir ermitteln wegen Körperverletzung. Seit Freitag liegt uns eine Anzeige der jungen Frau vor, die von dem Musiker geschlagen worden sein will.“

Tokio-Hotel-Manager David Jost hatte angegeben, die Band werde bereits seit mehreren Monaten von maskierten Mädchen belästigt. Dieses sei auch Hintergrund zu dem Vorfall an der Tankstelle in der Hamburger Stresemannstraße. Jost sagte, was die Mädchen täten, habe nichts mit Fantum zu zun, das sei militant. Die Mädchen verfolgen demnach die Band immer wieder auf Schritt und Tritt.

Der von der jungen Frau angezeigte Vorfall ereignete sich am 15. April gegen 23:00 Uhr. Nach Angaben der Polizei hatte die 21-jährige Französin auf einer Tankstelle zunächst gegen die Autoscheibe des Tokio Hotel-Gitarristen geklopft. Der 19Jährige hatte daraufhin offenbar eine brennende Zigarette aus dem Auto geworfen. Sie sei von ihm mit der Zigarette beworfen worden, hatte die junge Frau bei der Polizei angegeben. Sie habe dann diese Zigarette an seiner Autoscheibe ausgedrückt.
Dann sei Tom K. ausgestiegen und sei auf sie und ihre Freundinnen losgegangen.

Die 21jährige Frau wurde leicht im Gesicht verletzt, wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

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20.04.09/12:00/Buchholz i.d. Nordheide/ir +++ PROZESS gegen Schüler – war es doch nicht so harmlos? 18Jähriger soll Amoklauf-Androhung auf Nachfrage bei Chatpartnern bekräftigt haben! +++

War er am Ende doch nicht nur ein harmloser "Trittbrettfahrer"?

Beim Prozessauftakt gegen den 18jährigen Schüler Sascha aus Buchholz in der Nordheide sind heute erschreckende Details bekannt geworden.
So soll Sascha den Amoklauf nicht nur einfach im „ICQ-Chat“ angekündigt haben! Wie die Staatsanwaltschaft in der Anklageschrift mitteilte, ging der Chat noch weiter und Sascha hat seine Amok-Pläne darin mehrfach bekräftigt!

Auf den Wortlaut seiner Drohung im Chat (AM 20.3. WERDE ICH AN DER BBS BUCHHOLZ AMOKLAUFEN UND SOVIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH MIT IN DEN TOD REISSEN UND KEINE POLIZEI ODER EINSATZKRÄFTE) hatte den Ermittlungen zufolge ein Chat-Teilnehmer sinngemäß geantwortet:
„Was soll das, ist das ein Scherz, das meinst Du doch nicht ernst, oder?“
Sascha habe sinngemäß geantwortet: „Ich meins ernst, ich hab größere Probleme, als Du Dir vorstellen kannst. Das ist keine Verarschung. Ich hab die Nase voll von meinem Life. Meine Mum ist mir in dem Falle total egal. Mein Leben ist überhaupt nicht toll und keiner versteht mich!“

Die Richterin des Amtsgerichts Tostedt versuchte heute Vormittag von Sascha zu erfahren, was er meinte, als er diese Zeilen schrieb – vergebens. Sascha beharrte auf seiner Version, er habe einfach eine Botschaft weitergeleitet, die er zuvor von einem Dritten erhalten habe.
Diese Version ist den Ermittlungsergebnissen der Kriminaltechniker zufolge allerdings ausgeschlossen, die Justiz ist sicher, dass Sascha der Urheber der Zeilen ist.

Die Richterin zeigte entsetzt, dass Sascha die Tragweite dessen, was er geschrieben hat, offenbar überhaupt nicht erkannt hat. „Sie verschicken 3 Tage nach Winnenden eine solche Drohung und sagen mir hier, Sie hätten einfach nicht drüber nachgedacht? Wir wollen hier die Gründe wissen und die klären wir jetzt!“

Weil Sascha auf seiner „nicht nachgedacht“-Darstellung beharrte, lässt die Richterin zunächst ein psychiatrisches Gutachten über den 18Jährigen erstellen. Dieses soll Aufschluss über seine Psyche, die Gründe für sein Verhalten, sowie seine Schuldfähigkeit geben. Wann der Prozess fortgesetzt wird, ist noch unklar.

Sascha ist angeklagt wegen Störung des öffentlichen Friedens, darauf stehen bis zu drei Jahre Haft.

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20.04.09/07:00/Hamburg/ir +++ PROZESS! Amok-Trittbrettfahrer – Schüler Sascha (18) hat Angst und bereut: „Ich hab Mist gebaut - bitte gebt mir eine Chance!“ +++

Der 18jährige Sascha ist ein sogenannter „Amok-Trittbrettfahrer“. Nur 3 Tage nach dem Amoklauf von Winnenden, am 14. März, schickt der Schüler aus Buchholz in der Nordheide eine Drohung an Teilnehmer eines Chats: Er werde an seiner Schule ein Blutbad anrichten. Seine Aktion führt zu einem großangelegten Polizei-Einsatz und Schulausfall an seiner Schule, der BBS Buchholz. Mit den Konsequenzen hat Sascha sicher nicht gerechnet: Er wurde identifiziert, vom Unterricht ausgeschlossen, sein Realschul-Abschluss ist nun in Gefahr. Sascha behauptet, die Nachricht sei vom Ursprung her gar nicht von ihm selbst gewesen. Er selbst habe sie von einem Unbekannten zugeschickt bekommen, er habe sie nur an ein paar Leute weitergeleitet. „Dass das ein Fehler war, ist mir klar, es tut mir leid“, sagt er.

Der 18jährige muss sich heute vor dem Amtsgericht verantworten. Wir sind vor Ort!

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02.04.09/14:00/Hamburg/ir +++ Trauer um Lara (†, 9 M): Nur rund 20 Menschen und 2 Kränze, trauriger Abschied nach einem schrecklichen Tod! +++

Es war ein trostloser Abschied für die kleine Lara. Gerade mal 20 Trauergäste gaben dem toten Baby heute das letzte Geleit. Kümmerliche 2 Kränze zieren Laras kleines Grab nach der Trauerfeier: Ein kleiner Kranz ist vom Rauhen Haus, dem Jugendamtsträger, der die Familie betreute, und deren Mitarbeiterin noch erklären muss, warum es trotz ihrer Aufsicht zum Tod des kleinen Mädchens kam. Ein weiterer Kranz stammt von nahen Verwandten. Kein Kranz von ihrer eigenen Mutter, kein Kranz der Großmutter.

Weinend steht Nicole Z. am Friedhof. Sie ist die Tante der kleinen Lara. „Meiner Schwester werde ich heute trotzdem kein Beileid wünschen.“ Für Nicole steht fest, dass ihre Schwester Jessica Schuld am Tod ihres eigenen Kindes hat. „Wir haben versucht alles zu tun, um Lara zu retten. Ich darf mir gar nicht vorstellen, wie die Kleine in ihrem Zimmer gelegen und gelitten hat, es ist einfach zu schrecklich.“

Mit der Schuldfrage hat sich auch Pastor Vigo Schmidt (55) in seiner Predigt für Lara beschäftigt: „Wir haben hier im Fall der kleinen Lara ganz intensiv um Vergebung gebeten“, so der Pastor nach seiner Andacht.

Noch immer ist unklar, woran das Baby genau starb. Die kleine Lara war so unterernährt, dass ihr Körperfettgehalt nahe null Prozent lag, wie die Staatsanwaltschaft aus dem Gutachten der Obduzenten zitierte. Was letztendlich den Tod auslöste, sollen feingewebliche (Labor-)Untersuchungen klären, die Ergebnisse werden für nächste Woche erwartet.

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01.04.09/23:00/Lübeck/ir +++ Methanol-Tod des Rafael (21)/ Rechtsmediziner: „Methanol ist so giftig, dass schon ein Schnapsglas tödlich ist!“ / Ex-Freundin weint: „Das ist doch Mord!“ +++

„Das ist doch Mord!“ weint Frieda H. vor unserer Kamera, als sie von der Nachricht hört! Sie war von Anfang an sicher, dass ihr Ex-Freund Rafael kein Saufgelage veranstaltet hatte. „Das passt auch gar nicht zu ihm,“ sagte sie. Frieda ist wütend, dass Rafaels Ruf so beschädigt wurde. „Das war alles Vorverurteilung und das ist nicht mehr gut zu machen,“ sagt sie leise.

Der schreckliche Verdacht war durch die Mitteilung der Staatsanwaltschaf Hamburg zur Gewissheit geworden: Der Lübecker Schüler Rafael N. starb an einer Methanol-Vergiftung. Das hat die Obduktion des Leichnams am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ergeben. Rafael N. hatte das 10fache einer tödlichen Dosis intus: 2 Promille Alkohol. Bereits 0,2 Promille Methanol können tödlich sein.
Fest steht auch, dass Rafael nicht noch „normalen“ Alkohol konsumiert hatte, sondern ausschließlich das hochgiftige Methanol. Von einem „Saufgelage“ kann also in Bezug auf ihn keine Rede sein.

„Tödlich sind schon 1-200 Milliliter!“ erklärt der Leiter des größten rechtsmedizinischen Instituts Europas, der Rechtsmediziner der Berliner Charité, Prof. Dr. Michael Tsokos im HAMBURG on air-Interview. Und das Gefährliche an der chemischen Substanz: Es ist geschmacks- und geruchsneutral. Wenn Methanol z.B. mit Cola gemixt wird, ist das Gift nicht heraus zu schmecken - und die Folgen sind verheerend. Tödlich.

Die beiden Schüler Jean-Pierre F. und Lars L. liegen im Koma, werden nach Experten-Einschätzung nicht überleben. „Methanol lähmt das Atemzentrum, deshalb kommt es innerhalb kürzester Zeit zum Hirntod.“ erklärt Tsokos.

Der Rechtsanwalt von Rafaels Familie hofft, dass die türkischen Ermittlungsbehörden jetzt zügig aufklären, wer den Jugendlichen den „Fake-Alkohol“ verkauft hat. Im Verdacht stehen offenbar ein Kellner, der den Jugendlichen das Gebräu „unter der Hand“ verkauft haben könnte, sowie ein Kioskbesitzer.

Rafael starb nach einer Feier im Hotel "Anatolia Beach" in Kemer bei Antalya. Seine Mitschüler Jan L. und Jean-Pierre F. liegen im Koma, kämpfen mit dem Tod.
Vier weitere Schüler, davon ein Mädchen, sind verletzt.

Rafael war morgens nicht zum Frühstück erschienen. Informationen des STERN zufolge, hatte der Lehrer das Hotelzimmer erst um 18 Uhr Abends durch das Hotelpersonal öffnen lassen. Dort fanden sie Rafael leblos auf seinem Bett vor, er war bereits tot.

Die Schüler des Lübecker Bildungszentrums Mortzfeld waren in Begleitung eines 55jährigen Lehrers auf Klassenfahrt, der offenbar zuvor Alkohol verboten hatte. Die Schüler hatten sich dann den vermeintlichen Alkohol heimlich gekauft.

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01.04.09/18:00/Lübeck/ir +++ Anwalt der Familie: „Rafael hatte 2.0 Promille Methanol im Blut, schon 0,2 wären tödlich gewesen, er hatte also das 10fache einer tödlichen Menge im Blut!“/Ex-Freundin weint: „Das ist doch Mord!“ +++

Der schreckliche Verdacht ist jetzt Gewissheit: Der Lübecker Schüler Rafael N. starb an einer Methanol-Vergiftung. Das hat die Obduktion des Leichnams am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ergeben, teilte die Staatsanwaltschaft Hamburg heute mit. Rafael N. hatte 2 Promille Methanol im Blut. Bereits 0,2 Promille Methanol können tödlich sein. Wie die Staatsanwaltschaft gegenüber HAMBURG on air bestätigte, handelte es sich bei der Flüssigkeit, die der Schüler zu sich nahm, nicht etwa um gepanschten Alkohol. Rafael N. hatte Mathanol pur im Blut, es gab keinen Versatz mit anderen alkoholischen Getränken, was die Schlussfolgerung zu lässt, dass man ihm das Methanol bewusst als vermeintliches Getränk verkauft hat.

Für den Rechtsanwalt der Familie steht jedenfalls fest, dass Rafael vergiftet worden ist. Wer ihm den Alkohol verkauft hat, so hofft er, werden die türkischen Ermittlungsbehörden jetzt zügig aufklären.

Rafaels Ex-Freundin Frieda ist überzeugt, dass derjenige, der den Schülern das Methanol verkaufte, genau wusste was er tat: „Für mich war es ganz klar Mord“, sagt die 19jährige mit fester Stimme.

Rafael starb nach einer Feier im Hotel "Anatolia Beach" in Kemer bei Antalya. Zwei seiner Mitschüler liegen noch mit Alkoholvergiftung im Koma, einer von ihnen musste nach türkischen Medienberichten in der Klinik wiederbelebt werden. Beide schweben in Lebensgefahr. Vier weitere Schüler, davon ein Mädchen, sind verletzt, leiden offenbar u.a. an Sehstörungen.
Rafael war morgens nicht zum Frühstück erschienen, Hotelangestellte, die dann das Zimmer öffneten, fanden den jungen Mann leblos auf seinem Bett vor, er war bereits tot. Die Schüler des Bildungszentrums Martzdorf waren in Begleitung eines 55jährigen Lehrers auf Klassenfahrt, der offenabr zuvor Alkohol verboten hatte, woraufhin die Schüler heimlich auf dem Zimmer weitertranken.

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