21.05.08/17:00 Uhr - aktualisiert: 09.06.08 /13:30 Uhr/Hamburg/OLDENBURG/ir/ +++ HAMBURG on air exklusiv: Mutmasslicher Holzklotz-Attentäter im Interview – „Wenn ichs gewesen wäre – ich würds niemals zugeben!“ +++
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Der mutmaßliche Holzklotz-Mörder von Oldenburg ist verhaftet – nur eine gut 1 Woche zuvor hat der Mann uns noch ein Interview gegeben! HAMBURG on air hatte Nikolai H. am Pfingstmontag aufgesucht und intensiver befragt, weil er nach wie vor die einzige Person ist, die den Holzklotz am Nachmittag des Tattages auf der Brücke gesehen hat. Er ist sogar noch mal mit uns auf die Brücke gegangen und hat uns gezeigt, wo er den Klotz gesehen haben will. Nikolai H. hatte in einer polizeilichen Vernehmung die Tat zunächst gestanden, inzwischen das Geständnis aber widerrufen. Nikolai H. soll einen ca. 6 Kilogramm schweren Holzklotz aus seinem Garten zur Autobahnbücke transportiert und von dort heruntergeworfen haben. Der Klotz hatte die zweifache 33jährige Mutter Olga K. aus Telgte erschlagen. Das Geschoß hatte die Windschutzscheibe ihres silbernen BMW durchschlagen und die ahnungslose Frau an Hals, linker Schulter und Brustkorb getroffen, sie war sofort tot. Tatort war die A29, Olga, ihr Mann Alexander und ihre beiden Kinder waren nach einem Osterbesuch bei Freunden auf dem Weg nach Hause. Sie fuhren von Wilhelmshaven Richtung Oldenburg, die Tatortbrücke ist bei Kilometer 42 und verbindet Wahnbek mit Oldenburg. (...ALLE INTERVIEWDETAILS, Fotos und weitere Informationen - hier anfordern: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |
26.05.08/15:00 Uhr/Hamburg/mst, ap/ +++ URTEIL nach Tod des kleinen Franjo: Schuldige Ärztin muss wegen fahrlässiger Tötung für 1 Jahr und 10 Monate in Haft! Franjos Eltern sind zufrieden! Ärztin will in Berufung gehen! +++
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Sie ist schuldig! Die Anästhesie-Ärztin (49) vom Kinderkrankenhaus Wilhelmstift ist am Nachmittag vor dem Amtsgericht Wandsbek wegen fahrlässiger Tötung zu 1 Jahr und 10 Monaten Haft verurteilt worden! Der Richter ist damit über die Forderung der Staatsanwaltschaft gegangen. Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor 18 Monate Haft oder wahlweise eine Geldstrafe von 10.000 Euro gefordert, der Nebenklagevertreter schloss sich der Forderung an. Der Verteidiger plädierte für Freispruch, denn die Ärzte-Kollegen seiner Mandantin hätten ja auch Mitschuld... Die Frau war angeklagt wegen fahrlässiger Tötung des kleinen Franjo (4). Zuvor hatte ein Gutachter in dem Verfahren heute nochmal deutlich gemacht, dass Franjo eindeutig an der Infusion mit einer überdosierten Zuckerlösung gestorben ist, und diese sei das Todesurteil für den Jungen gewesen. Die 49 jährige Ärztin hat die Schuld am Tode des Jungen eingeräumt. Sie habe ihren schlimmen Fehler schnell bemerkt. Die Ärztin hatte ihren Fehler ihren Kollegen aber erst so spät mitgeteilt, dass es für eine Rettung des Jungen zu spät war. Der Richter sagte in seiner Urteilsbegründung: "Die Ärztin hat ihr eigenes Fehlverhalten nicht offenbart und gehofft, dass sie so davonkommt. Das lässt einen tiefen Blick in ihre Täterpersönlichkeit zu, der gar nicht für sie spricht." Immer wieder betonte der Richter, die Tat sei kein "Momentversagen" gewesen und eben keine Verkettung von unglücklichen Zufällen! Sie hatte der Krankenschwester die Anweisung gegeben, die Infusion zu legen und hat sowohl gegenüber der Schwester als auch der Mutter des Jungen diese Entscheidung vehement vertreten. Trotz massiver und lautstark geäußerter Bedenken der Schwester. Die Ärztin hätte, sagte der Richter in der Urteilsbegründung weiter, jederzeit Gelegenheit gehabt, ihren Fehler zu offenbaren. Sie hat nicht alles getan, was getan werden konnte, um Franjo zu retten. Sie sei auch nicht überlastet gewesen, sondern sei gerade aus dem Urlaub gekommen. Zu guter Letzt sagte der Richter der Ärztin noch ein paar wenige Worte, die sie wohl ihr Leben lang nicht vergessen dürfte: "Die Frage, ob der Junge möglicherweise mit bleibenden Hirnschäden überlebt hätte, das kann die Medizinerin nur mit ihrem Gewissen vereinbaren..." Franjos Mutter Jessica ist mit dem Urteilsspruch absolut zufrieden. Denn dass ein Arzt wegen eines beruflichen Fehlers ins Gefängnis muss, das hat sie noch nie gehört. „Aber ich hasse sie natürlich immer noch, sie hat mir das Liebste genommen. Sie soll ruhig ins Gefängnis und dann sehen wir mal weiter." sagte Jessica W. Das will die Ärztin aber nicht: Ihr Verteidiger hat bereits angekündigt, in Berufung gehen zu wollen. (...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |
20.05.08/06:00 Uhr/Hamburg/mst, mb/ +++ EHRENMORD: Jetzt spricht der einzige Augenzeuge: „Ich bin so dumm, ich habe sie ihm auch noch hingebracht, ich musste dann auch noch alles mit ansehen!“ +++
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„Ich war so dumm und habe sie ihm hingebracht!“ Ali (Name geändert) weint. Der 16jährige ist seit vergangenem Donnerstag völlig verzweifelt. Denn er hat das Treffen zwischen Opfer Morsal dem Täter, ihrem Bruder, angebahnt. Morsal war völlig arglos, als sie sich mit ihrem Cousin Ali bei Mc Donalds zum Essen traf. Dass Ali sie später zu ihrem Bruder bringen würde, ahnte sie nicht. Alis Einwilligung, Morsal in die Falle ihres Bruders zu locken – sie war Morsals Todesurteil. Dann musste der Jugendliche den Mord an seiner Cousine auch noch mit ansehen! Die völlig ahnungslose Morsal hätte sich freiwillig nicht mit ihrem Bruder getroffen. Die 16jährige hatte Angst vor ihrem großen Bruder. Zu oft schon hatte er sie geprügelt, bedroht und als „Schlampe“ beschimpft, weil ihm ihr westlicher Lebensstil nicht passte. Morsals Bruder bat also seinen Cousin Ali am vergangenen Donnerstag: „Du triffst Dich doch sowieso heute mit Morsal. Danach kommt Ihr doch hier am Berliner Tor vorbei. Da treffen wir uns dann. Du sagst ihr einfach nichts. Ich will nur mit ihr reden.“ Mohammed glaubte ihm. Der große Bruder brachte Moral um. Zum ersten Mal spricht Ali vor unserer Kamera öffentlich über den schrecklichen Abend. Am Tatort beschreibt er uns, was er erlebt hat. Seine Stimme versagt immer wieder. „Ich hab versucht ihn wegzuziehen, von ihr, aber er hat immer wieder zugestochen!“ Schuld sind für ihn 4 Mädchen, die den Täter zuvor aufgehetzt hatten. (...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |
19.05.08/13:00 Uhr/Hamburg/mst, mb/ +++ EHRENMORD: Freund des Opfers – sie war am Vortag schon vor der Familie geflohen, der Vater hatte sie geprügelt, sie war im Krankenhaus!“ +++
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Er war einer der letzten Freunde, die mit Morsal vor ihrem Tode sprachen. Andreas F. (45), ein Bekannter von Morsal O.. Bei ihm stand sie am Morgen ihres Todes vor der Tür. Die 16jährige kam direkt aus dem Krankenhaus. Morsal hatte die Nacht in der Asklepios Klinik Wandsbek verbracht, sie sei bei einem Besuch zuhause wieder massiv von ihrem Vater geschlagen worden, berichtete sie ihrem Bekannten. Er habe sie eingeschlossen, aber sie sei aus dem Fenster geklettert und abgehauen. Morsal hatte ihre Reisetasche bei sich. „Darf ich die bei Dir unterstellen?“ fragte die Jugendliche, noch völlig ratlos, was sie jetzt als nächstes tun sollte. Der bestürzte Andreas suchte Morsal eine Opferhilfe-Hotline heraus, sie rief auch noch in seinem Beisein dort an und führte ein erstes kurzes Gespräch. Dann verabschiedete sich die 16jährige, wollte ihren neuen Freund besuchen, den sie offenbar gerade erst kennengelernt hatte. Es war das letzte Mal, dass Andreas sie sah. Denn abends traf Morsal auf ihren Bruder.... Am nächsten Morgen las Andreas im Videotext, was passiert war. Gestern hat Andreas Morsals Reisetasche bei der Polizei an der Wache 41 abgegeben. (...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |
16.05.08/06:00 Uhr/Lüneburg/NIEDERSACHSEN/mb/ +++ Erdrosseltes Lüneburg-Baby: Kindsvater Enrico (19): „Ich hätte die Kleine so gern einmal im Arm gehalten!“ +++
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Mit traurigen Augen steht Enrico W. (19) kopfschüttelnd am Grab seiner kleinen Tochter Hailey. „Ich hätte sie so gerne mal gesehen, nur einmal auf dem Arm gehabt.“ Erst vier Monate nachdem seine Freundin ihr gemeinsames Baby direkt nach der Geburt erdrosselt hat, findet er die Kraft, das Grab das erste Mal aufzusuchen. Als er auf das lieblos gestaltete Grab schaut, das nicht einmal einen Grabstein hat, kommen die Fragen in ihm hoch, die ihn schon Monate quälen: Warum hat Manuela (*Name geändert) nichts gesagt? Warum hat keiner was bemerkt? „Ich fühle Hass und Zorn. Ich wäre gerne Vater geworden. Es wäre früh gewesen, aber ich hätte das Kind aufgenommen. Unsere Eltern hätten geholfen, wir hätten das geschafft.“ sagt der 19-jährige traurig. Enrico und Manuela hatten sich in der Schule kennengelernt – es war Liebe auf den ersten Blick. Zur Zeit wohnt er wegen seiner Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik in Dortmund. Manuela und er haben sich, nachdem er seine Lehre begonnen hatte, nur unregelmäßig gesehen. „Ich hab sie damals direkt gefragt, ob sie schwanger ist, doch sie meinte, dass sie nur zugenommen hätte. Ich hab ihr vertraut. “ Ende Januar klingelt bei Enrico in Dortmund das Telefon. Eine 17-jährige soll ein Baby erdrosselt und es unter ihrem Bett versteckt haben. Eine Freundin erkennt in der Zeitung Manuelas Wohnungstür. Wenig später ruft die Polizei bei Enrico an und der 19-jährige hat die traurige Gewissheit: Es ist Manuela - und ein Speicheltest beweist: es war sein Kind! Für Enrico bricht eine Welt zusammen.(...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |
05.05.08/13:00 Uhr/HAMBURG/ap/+++ Nach der Beisetzung des 17jährigen Kirk – Kirks Freund Aaron: „Kirk war so ein toller Mensch! Wieso musste er sterben?“ +++
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Eimsbüttel um 20 Uhr. Patricia ist traurig und erleichtert zugleich. Freunde haben die 17jährige besucht, alle sind froh, dass Kirks Mörder gefasst sind. Endlich kann das junge Mädchen aufatmen. „Jetzt muss ich noch damit klar kommen, dass Kirk nicht mehr da ist, aber ich bin froh, dass die Täter gefasst sind und hoffe, dass sie für immer weggesperrt werden.“ sagt die 17- Jährige, die jetzt ihr Gesicht zeigt, da sie nun endlich keine Angst mehr vor Kirk´s Mördern haben muss. Jakup M. (19) hatte sich am Morgen bei der Polizei gestellt, am späten Abend konnten auch die bei der Tat anwesenden bzw. beteiligten Gizm L. (nach Angaben von Nachbarn ein gebürtiger Kosovo-Albaner) und Labinot B. (20) festgenommen werden. Kirk´s bester Freund Marius ist erleichtert, aber auch fassungslos und wütend. „Ich möchte es aus ihrem Mund hören – Warum? - wie konnten sie Kirk so etwas antun.“ sagt er verzweifelt. In der Wohnung von Gizm L. soll Kirk auf noch ungeklärte Art zu Tode gekommen sein. Die Täter schafften seinen Leichnam nach Angaben der Polizei mit dem Auto des Vaters von Jakup M. beiseite - später besorgten die Täter Benzin, übergossen Kirk damit und zündeten seine Leiche an. Hintergrund der Tat sollen Drogenschulden gewesen sein, die Kirk bei den Anderen angeblich gehabt haben soll – so gab es Jakup bei seiner Aussage bei der Polizei an. Patricia weiß, dass Kirk ab und zu mal Haschisch konsumiert hat, aber härtere Drogen habe er nie angerührt. Von den angeblichen Schulden weiß sie nichts. „Und selbst wenn er Schulden hatte – so haben sie ihr Leben und das Leben von Kirk, seiner Familie und seinen Freunden zerstört, ich kann das nicht verstehen.“ sagt Patricia traurig. Wir haben mit Kirk´s Freundin Patricia und Kirk´s bestem Freund Marius Exklusiv-Interviews geführt. (Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |