31.03.08/15:30 Uhr/ir/ Hamburg +++ Nach 53 Überfällen bundesweit - Polizei fasst Schlecker-Perücken-Räuber! Ex-Mitarbeiterin: „Ich habe aus Angst vor Überfällen gekündigt!“ Ver.di: „Schlecker tut NICHTS für Sicherheit der Angestellten!“ +++
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53 Überfälle quer durchs Bundesgebiet – jetzt ist der Schlecker-Perücken-Räuber gefasst! Wie die Hamburger Polizei auf einer Pressekonferenz bekannt gab, wurde der Mann am vergangenen Freitag direkt nach einem Überfall auf einen Schlecker-Markt in Bottrop gefasst. Die Serie begann mit dem ersten Überfall am 11.7.2006 um 20:01 Uhr auf eine Schleckerfiliale in der Sievekingsallee in Hamburg. Auch die beiden Folgeüberfälle beging der Mann in Hamburg. Dann raubte der Mann in sich quer durchs Bundesgebiet: HH, SH, Niedersachsen, NRW und Bremen. 2007 gründete die Polizei dann die „Soko Perücke. Der Täter ist ein 40jähriger Mann aus Schleswig-Holstein, er hat offenbar ein Doppelleben geführt. Er bezeichnet sich „hauptberuflich“ als Journalist. Der Mann ist geschieden, hat ein Kind. Warum er die Überfälle beging, ob es besonderen Geldmangel aus irgendwelchen Gründen gab, ist noch unklar. Der Mann erbeutete insgesamt ca. 30.000 Euro. Auf die Spur kam die Polizei dem Täter durch Hinweise von Zeugen. Im Oktober 2007 konnte sich ein Kunde einen Teil seines Auto-Nummerschildes merken, er erinnerte die Buchstaben „OH“. Bei einem weiteren Vorfall konnte ein Zeuge ein Hamburger Kennzeichen angeben. Für beide Autos war derselbe Halter vermerkt – der Schleswig-Holsteiner. Der Täter war bei seinen Überfällen maskiert, er trug stets eine blondgelockte Perücke und eine große Brille, dunkler langer Mantel und Schal, er bedrohte das Personal in der Regel mit einer Schreckschusswaffe, verletzte jedoch niemanden. Der Mann verweigert die Aussage, sitzt jetzt in U-Haft. Für Schlecker-Mitarbeiter heißt das allerdings noch lange keine Entwarnung. Nach Angaben von Ver.di wird in jeden Tag in Deutschland mindestens ein Schlecker-Markt überfallen. Grund laut Verdi: So gut wie NULL Sicherheitsvorkehrungen. Und das zu Lasten der Mitarbeiter. „Als ich bei Schlecker gearbeitet habe, war die Angst immer mit dabei.“, sagte uns die ehemalige Schlecker-Angestellte Brigitte M. aus Lübeck. „Ich habs dann nicht mehr ausgehalten und habe gekündigt.“ Wir waren bei der Pressekonferenz dabei und haben Interviews mit einer ehemaligen Filialleiterin von Schlecker, sowie mit einer Sprecherin von Verdi. (Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |
12.03.08 15:00 Uhr /ir/ UPDGEDATET: 14.03.08 11:45 Uhr/ir/ Dänisch-Nienhof/ Schleswig-Holstein +++ Kleines Mädchen hatte Entführungsgeschichte frei erfunden! Polizei hatte öffentlich nach Verdächtigem gesucht und den Fall sehr ernst genommen - Nadine (10, Name geändert) hatte gesagt: „Der Mann hat mich weggetragen und gesagt ‚Endlich mal hat’s geklappt!’“ +++
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Es war alles nur frei erfunden!!! Sie hatte rote Einschnürungen an den Handgelenken. Völlig aufgelöst hatte der Opa seine Enkelin Nadine (Name geändert) von dem fremden Retter in Empfang genommen. Der Passant hatte das Kind kurz zuvor entdeckt: Zum Paket gefesselt kauerte das verängstigte Mädchen am Rande eines Weges. Passiert ist das Ganze im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Die Polizei Neumünster hatte einen Mann gesucht, der versucht haben soll, die Kleine zu entführen. Nadine (10) ist offenbar eine gute Schauspielerin - wie die Polizei Neumünster jetzt nachberichtet, hat sie den ganzen Vorfall frei erfunden. So hatte die Kleine den Fall geschildert: 10.3., gegen 13:30 Uhr. Das niedliche Mädchen mit den langen blonden Haaren war auf dem Schulweg nach Hause gelaufen. Ein Mann stieg aus einem dunklen Kastenwagen aus, kam rasch auf sie zu, noch ehe sie reagieren konnte, griff er sie, hielt ihr den Mund zu und trug das strampelnde Kind davon. Am Rande eines Weges hielt er an, fesselte dem Kind die Arme mit Paketschnürband an die Beine, so dass das Kind sich nicht mehr rühren konnte. Er habe etwas zu erledigen und sei gleich wieder zurück, sagte er dann und entfernte sich. Wenige Minuten später entdeckte ein Passant die Kleine, er befreite sie von ihrer Fessel und brachte sie nach Hause. Ihr Opa nahm ein völlig aufgelöstes Kind in Empfang und alarmierte sofort die Polizei. Die Polizei hatte die Sache ernst genommen, bestätigte das auch immer wieder. Auch die Familie des Kindes war sicher: Das ist niemals erfunden. Jetzt ist klar: Das Mädchen hatte sich selbst gefesselt. Das Motiv für die Lügengeschichte ist noch unklar, nach Angaben der Polizei konnte die Kleine dazu nicht so recht etwas sagen, die Familie selbst ist derzeit nicht erreichbar. |
09.03.08 19:00 Uhr /ir/ STADE/Freiburg +++ 3 junge Leute bei Unfall getötet - angebliches Eifersuchtsdrama als Hintergrund bislang unbestätigt +++
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Was ist Freitagnacht am Deich auf dem Obstmarschenweg in Krummendeich im Kreis Stade geschehen? 3 Freunde sind tot: Alexander, Pauel und Dimitrij. Sie waren 17, 18 und 20 Jahre alt. Sie waren nicht angschnallt und saßen hinten im Auto. Die drei waren unterwegs mit ihrem Kumpel Alexander und dessen 16jähriger Freundin. Alle zusammen hatten sie am Deich gefeiert und wollten dann mit dem Auto nach Hause. Fahrer Alexander und seine 16jährige Freundin aus Stade sollen in Streit geraten sein - sie habe Schluß gemacht, hiess es zunächst. Daraufhin habe der Fahrer Alexander den Wagen verrissen und sei gegen den Baum gerast. Die Information wurde von der Polizei nicht bestätigt, mittlerweile ist sogar fraglich, ob Alexander überhaupt selbst den Wagen steuerte. Freunde und Familie hatten am Wochenende Blumen und Kerzen am Unfallort niedergelegt und für jedes der Opfer ein Holzkreuz aufgestellt. Die Familien stehen unter Schock....(Mehr: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |