04.06.08/12:00 Uhr/Hamburg/ir/ +++ EHRENMORD: Scharfe Kritik nach Behörden-Versagen! Berufsschullehrer wollte Morsal († 16) helfen: Hamburger Kinder- und Jugendnotdienst wimmelte ihn ab, Sozialbehörde verweigert Stellungnahme! +++
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Da ist offenbar einiges schief gelaufen, bei der Hamburger Jugendarbeit. Wie jetzt bekannt wurde, ist Morsal vor wenige Wochen vor ihrem Tod aus einem Mädchenheim in Schleswig-Holstein weggelaufen. Zusammen mit zwei anderen Mädchen wollte sie von Flensburg nach Hamburg zurück zu ihren Eltern trampen. Ein Berufschullehrer nahm die drei Mädchen ein Stück per Anhalter mit, brachte sie zu sich nach Hause, zu seiner Frau Anke und seinen vier Kindern. Morsal schüttete ihm ihr Herz aus. Sie wollte heim zu ihrer Mutter. Auch, wenn sie ihrem Vater nicht unter die Augen treten dürfe („der bringt mich sonst um“). Sie habe Angst vor ihrer ganzen Familie, speziell vor ihrem Bruder. Morsal war einverstanden, als der Lehrer vorschlug, den Kinder- und Jugendnotdienst zu befragen, wie weiter verfahren werden könnte. Zurück ins Heim wollten die Jugendlichen nicht mehr, sie hatten sich dort mit Betreuern gestritten. Der Kinder- und Jugendnotdienst soll den Berufsschullehrer abgewimmelt haben: „Wir sind erst wieder morgen früh in der Lage, zu reagieren, heute nacht kann ich gar nichts machen.“ So reagierte laut Lehrer Claus Olsen (49) der Mitarbeiter des KJND. Unfassbar, findet er. Der Lehrer beschwerte sich per Email bei verschiedenen Politikern – und diese reagierten. U.a. der Hamburger SPD-Abgeordnete Bülent Ciftlik. Unfassbar und katastrophal nennt er die „Nicht-Reaktion“ des Hamburger KJND auf die Hilferufe des Pädagogen. Das Unheil nahm seinen Lauf. Morsal bestand darauf, nach Hamburg weiterzufahren. Dort wartete ihre Familie auf sie. Und ihr Bruder ... (...mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |