12.02.08/19:30 Uhr/ir/ +++ Skandal um Polizei-Notruf 110: Frau verprügelt – Polizei half nicht: „Wir schicken keinen Streifenwagen, Sie können sich ja nochmal melden, wenn der Täter wiederkommt!“ +++
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„Ich bin zweimal zum Opfer geworden! Erst hat mich ein Mann beinahe angefahren und auf mich eingeschlagen und dann hat mich auch noch die Polizei im Stich gelassen!“ Karen S. ist fassungslos. Die 31jährige Hamburgerin ist auf dem Nachhauseweg von einem Mann erst beinahe angefahren worden. Als sie wütend ruft, er solle doch aufpassen, rastet der Autofahrer aus, steigt aus und schlägt brutal auf die Frau ein. Als der Täter von ihr ablässt, und mit seinem Auto wegfährt, ruft sie den Notruf 110 – und erntet dort nur Schulterzucken: Der Beamte, der abhebt, will keinen Streifenwagen schicken. Schließlich sei ja der Täter weg, und ohne Autokennzeichen des Mannes - das würde nichts bringen, sagt er der verängstigten Frau. Seine dann folgende Bemerkung macht die Frau dann richtig fassungslos: Wenn der Täter wiederkäme, so schlägt der Beamte vor, könne sie ja gerne nochmal anrufen. Auch bei der Polizei Hamburg sorgt das Verhalten des 110-Kollegen für Fassungslosigkeit. „Wir haben ein Disziplinarverfahren gegen unseren Mitarbeiter eingeleitet,“ sagte uns ein Polizeisprecher, „so etwas darf absolut nicht passieren.“ Leider gebe es in einem großen Laden wie der Polizei eben auch ein paar schwarze Schafe. Selbstverständlich habe sich die Frau richtig verhalten u. selbstverständlich hätte sofort ein Wagen geschickt werden müssen, schon alleine um die Anzeige der Frau aufzunehmen u. ihr zu helfen. Karen S. hat uns am Tatort geschildert, was passiert ist...(Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail) |