25.04.08/09:00 Uhr/HAMBURG/ms/ +++ Jugendlicher verbrannt – Täter gefasst - Kirks Freundin Patricia: „Die haben unser Leben zerstört!“ +++

Wieso musste Kirk sterben? Der 18jährige Aaron kann es immer noch nicht fassen. Er war gut mit Kirk befreundet und sagt weinend: „Wenn irgendwo Streit war, Kirk ist immer dazwischen gegangen. Er war ein toller Mensch!“

Neben der Familie erwiesen heute hunderte Freunde und Mitschüler Kirk die letzte Ehre. Mit Blumensträußen und Kränzen kamen sie zum Friedhof Schiffbek in Hamburg-Öjendorf.

Der 17jährige Kirk M. war vor gut 3 Wochen von einem Mitarbeiter der Stadtentwässerung gefunden worden - die verkohlte Leiche des Jugendlichen lag auf einer scheiterhaufen-ähnlichen Anhäufung von Unrat. Der 17-Jährige wurde von 3 Bekannten getötet und dann verbrannt. Die Täter wurden inzwischen festgenommen und sitzen in U-Haft.

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22.04.08/15:30 Uhr/Kiel/SCHLESWIG-HOLSTEIN/ir/ +++ Mord an Studentin Viktoria W. – jetzt steht ihr Bruder als Täter vor Gericht! +++

Prozessauftakt gegen den Bruder der ermordeten Studentin Viktoria W.!

Ab morgen, Dienstag, den 22.4.08 muss sich der 22Jährige vor Gericht verantworten, die Staatsanwaltschaft hatte den jungen Mann wegen Mordes (Mordmerkmal: Heimtücke) angeklagt.
Die junge Frau war in ihrer Studentenwohnung in Kiel-Dietrichsdorf ermordet worden. Zur Tatzeit war er 19, seine Schwester 21 Jahre alt.
Laut Anklage war der Bruder mit einem Schlüssel in die Wohnung seiner Schwester eingedrungen und hatte sie im Schlaf umgebracht, indem er ihr mit einem stumpfen Gegenstand mehrfach auf den Kopf schlug.
Die Polizei vermutet, dass der Bruder das Versteck eines Reserveschlüssels gekannt hat.

Seit September 2007 erhärtete sich der Verdacht gegen den Bruder der jungen Frau. Kurz darauf wurde er in Süddeutschland festgenommen.
Laut Kieler Oberstaatsanwalt Uwe Wick war es eine der schwersten Ermittlungsarbeiten der Kieler Mordkommission.
Die Polizei hatte immer wieder Handzettel mit Zeugenaufrufen verteilt, auch über die Fernsehsendung «Aktenzeichen XY» nach dem Täter gesucht. Der Angeklagte schweigt bislang zu den Vorwürfen.

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21.04.08 12:00 Uhr /ir/ Hamburg +++ Franjo-Prozess: Ärztin wusste von ihrem Fehler und unternahm nichts, um die Folgen dieses Fehlers zu beheben!+++

Zu Beginn ihrer ca. 1 h 20 dauernden Aussage entschuldigte sich die Ärztin bei der Mutter, die ihr leichenblass gegenübersaß. Beide Frauen begannen zu weinen.

„Ich mache den Job seit 23 Jahren und ich wollte Menschen immer helfen!“ stammelte die 50jährige Anästhesistin. „Ich habe einen schlimmen Fehler gemacht, könnte ich das doch bloß ungeschehen machen!“ sagte sie weiter. Leichenblass, tränenüberströmt und regungslos nahm die Mutter die Worte zur Kenntnis.

Nach Aussage der Ärztin hatte sie dem Kind die 40%ige Glukoselösung absichtlich gegeben, obwohl dies niemals gemacht wird. Sie habe nicht extra in einen anderen Gebäudetrakt gehen wollen, um die verdünnte Lösung zu organisieren.
Warum überhaupt die Vergabe eines Nährstoffes über Tropf? Die Medizinerin (Fachärztin für Anästhesie) begründete dies damit, die Mutter hätte gesagt, der Kleine hätte zuletzt am Mittag des Vortages gegessen. Sie dachte, das Kind sei unterzuckert und wollte schnell helfen. Die Lösung habe angeblich nur 3 Minuten durchlaufen sollen.

Das passt allerdings nicht zu ihrer Notiz im Krankenblatt, in dem sie vermerkt hatte: „500 ML Glukose/ 1h.“ Franjos Mutter sagte danach aus, die Ärztin habe die Glukose angehängt und sei mit den Worten gegangen: „Das muss jetzt durchlaufen, ich komm in einer ¾ h wieder, dann ist das fertig und dann muss Franjo noch einmal Wasser lassen und kann dann nach Hause gehen.“
Außerdem hätte Franjo nach der OP bereits Salzstangen gegessen und Saft getrunken. Dies habe sie der Ärztin auch gesagt.

Weiter sagte die Ärztin aus, ihr Fehler sei ihr wenige Stunden nach der Vergabe der Glukose klar geworden. Eine Schwester habe sie darauf aufmerksam gemacht, dass es doch komisch sei, warum der Junge diese Glukose bekäme, das würde man doch nie so machen. Es sei ihr aber peinlich gewesen, den Fehler vor der Schwester zuzugeben.

Franjos Mutter Jessica Woehr sagte HAMBURG on air: „Die ganze Entschuldigung sei nach dieser Aussage der glatte Hohn. Die Ärztin habe im Bewusstsein ihres Fehlers nichts unternommen, die Folgen zu beheben. Damit sei ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung auch Unsinn. Für sie sei das klarer Vorsatz. Die Ärztin hätte den Tod ihres Kindes verhindern können und hat das nicht getan....“ (Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail)



20.04.08 12:00 Uhr /ms/ Hamburg +++ Jugendlicher verbrannt - jetzt spricht seine Freundin: „Seine letzten Worte waren ‚Ich liebe dich!` +++

Warum musste Kirk M. (17) sterben? Der Jugendliche war am 16.04.08 gegen 13 Uhr von einem Mitarbeiter der Stadtentwässerung in HH-Billwerder gefunden worden. Die verkohlte Leiche des Jugendlichen lag auf einer scheiterhaufenähnlichen Anhäufung von Unrat.
Als die Mutter des Jungen ihren Sohn am Abend des 16.04.08 vermisst meldete, wurde schnell klar – der 17jährige Kirk ist der Tote. Nach einer Untersuchung der Lunge ist klar, dass Kirk M. schon tot war, bevor er verbrannt wurde. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest. Die Hamburger Mordkommission ermittelt auf Hochtouren.

Patricia kann es immer noch nicht glauben: Ihr Freund ist tot! 4 Jahre lang waren die beiden ein Paar – Kirk bedeutete seine Freundin offenbar alles: „Ich habe dich immer geliebt, liebe dich noch immer und werde dich immer lieben“ steht in geschwungenen Buchstaben auf einem großen, rot bemalten Herz, das der 17Jährige vor ein paar Monaten für Patricia gemalt hat. Die 17Jährige hat das Herz über ihr Bett gehängt.

„Ich liebe Dich“, das waren auch seine letzten Worte an Patricia, als sie am vergangenen Dienstag das letzte Mal mit ihm telefonierte – an dem Tag, an dem Kirk sterben musste. Wer ihrem Freund das angetan hat, kann sich die Schülerin nicht erklären.

Auch Kirks ehemalige Klassenlehrerin ist schockiert und traurig: „Kirk war so ein netter Typ, obwohl er nicht mehr auf unserer Schule war, hat er mich oft besucht!“ Sie kann immer noch nicht fassen, was sie erfahren hat.

Wir haben Interviews mit der Freundin, mit Freunden und mit der Klassenlehrerin von Kirk geführt. (Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail)



18.04.08 10:00 Uhr /ir/ Hamburg +++ Franjo (4) starb – jetzt steht seine Ärztin vor Gericht! Franjos Mutter: „Sie soll nie wieder jemanden behandeln dürfen!“ +++

„Ich habe jeden Abend, seit ich weiß, dass der Prozess losgeht denselben Traum. Franjo steht vor mir und sagt: Mama, ich wollte doch gar nicht sterben!“ Jessica W. steht am Grab ihres Sohnes, Tränen laufen ihr über die Wangen.

Jetzt, wo der Prozess losgeht, geht es ihr besonders schlecht. Sie vermisst ihren Franjo so sehr. Der kleine Junge wäre jetzt 6 Jahre alt, würde im Sommer zur Schule kommen. Beim Einkaufen bleibt sie oft stehen, schaut sich Spielzeug für sein Alter an. Sie würde es ihm so gern schenken. Aber das geht jetzt nicht mehr.

„Diese Frau sollte nur einen einzigen Tag mal fühlen, was ich fühle. Das könnte sie wahrscheinlich überhaupt nicht aushalten. Diese Frau darf nie wieder irgend jemanden behandeln dürfen!“ Das ist ihre Forderung für die Bestrafung der mutmaßlich verantwortlichen Ärztin.

Jessica hat Angst, am Montag der Ärztin in die Augen zu sehen, die schuld am Tod ihres kleinen Franjo sein soll und sich nun vor Gericht verantworten muss. Aber sie sehnt den Prozess auch herbei. Nicht, weil sie Rache will. Sie will Aufklärung.

Am Abend vor der Operation hatte Franjo sich noch mit seinen Malsachen hingesetzt. Er kam mit den drei Bildern zu seiner Mutter. „Die werde ich den Schwestern im Krankenhaus schenken!“ verkündete er strahlend. Dazu kam es dann nicht mehr...

Franjo war am Freitag, den 11.08.06 gestorben. Er starb an einer Hirnschwellung. Laut Anklage der Staatsanwaltschaft ist Ursache für den Tod, dass die verantwortliche Ärztin dem Jungen fälschlicherweise an einen Tropf mit unverdünnter Glucoselösung gehängt hatte (diese darf unverdünnt überhaupt nicht gegeben werden).

Wir haben vor dem Prozess ein ausführliches Interview mit Franjos Mutter Jessica W. geführt. Am Montag, den 21.04.08 beginnt der Prozess - Wir begleiten Jessica W. exklusiv dorthin. (Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail)



11.04.08 10:00 Uhr /ap/ Hamburg +++ Mutige Kinder schlagen Exhibitionisten in die Flucht! Angelique (10): „Ich hab ihm einen Stock zwischen die Fahrradspeichen gesteckt und da ist er hingefallen!“ +++

Es war am Mittwoch gegen 11 Uhr:
Die Schüler der 4. Klasse einer Hamburger Grundschule nehmen an der Aktion „Hamburg räumt auf“ teil und entrümpeln einen Spielplatz im Volkspark. Als der kleine Emir (9) seine Jacke von einer Sitzbank holen möchte, wird er von einem älteren Mann angesprochen. Plötzlich lässt der Mann vor den Augen des Jungen und der anderen Kinder seine Jogginghose herunter und befriedigt sich selbst. Der Neunjährige läuft sofort zu seiner Lehrerin, die die Polizei alarmiert.

Die anderen Kinder sorgen unterdessen dafür, dass der Mann nicht entkommen kann! Der Mann springt mit noch heruntergelassener Hose auf sein Fahrrad und versucht zu fliehen, aber die Hose behindert ihn. Eine Schülerin spricht ihn an: „Schämst du dich gar nicht?“ Ihre pfiffigen Schulkameraden stecken Stöcke in die Fahrradspeichen, so dass der Mann mehrfach stürzt.

Mit der Lehrerin an der Spitze bleibt die mutige Schulklasse dem Rentner dicht auf den Fersen, bis die Polizei eintrifft und den Rentner festnehmen kann!
Der 68jährige Klaus R. war schon wegen ähnlicher Delikte aufgefallen und wurde inzwischen einem Haftrichter vorgeführt. Es wurde keine Untersuchungshaft erlassen, der Mann ist wieder auf freiem Fuss. Die Polizei ermittelt wegen exhibitionistischer Handlungen.

Die mutigen Kinder und ihre stolze Lehrerin haben uns auf dem Spielplatz ausführlich von ihrer Tat erzählt. Zudem haben wir noch ein Interview mit einem Polizeisprecher zum Thema geführt.(Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail)



01.04.08 10:00 Uhr /ir/ Hamburg +++ Kind mit Beinbruch von Rettungssanitätern im Stich gelassen? Savannah (5): „Es tat so weh!“ Mutter zeigt Krankenwagenteam an! +++

„Ich hatte solche Schmerzen und die Rettungsmänner haben nur kurz geguckt und sind dann einfach wieder gegangen!“ Das süße Mädchen (5) mit dem schwarzen Lockenkopf sitzt traurig auf dem Fußboden ihres Kinderzimmers.
Die Kleine spielt schon seit Wochen nur drinnen, laufen kann sie gar nicht - in der Zimmerecke steht ein Rollstuhl – ihr derzeitiges Fortbewegungsmittel.

Passiert war das Ganze in der Kita:
Mitte Februar war die quirlige, neugierige Savannah auf Erkundungstour im Kindergarten. Im Bewegungsraum der Kita in Hamburg–Barmbek erklimmt sie die Sprossen einer Kletterwand – plötzlich rutscht sie mit dem Fuß weg und knickt unglücklich um. Das 5-jährige Mädchen schreit vor Schmerzen, der Erzieher kümmert sich um sie, informiert die Mutter, die zu der Zeit arbeitet und ruft gleich die 112. Ein Rettungswagen kommt. Die Sanitäter gucken sich den Fuss an. Nach Angaben von Savannah und des Erziehers (gegenüber der Mutter) bog er diesen nur einmal nach links und rechts und meinte dann lax: „Das ist nix schlimmes.“
Eine Freundin bringt Savannah nach Hause und als ihre Mutter den Fuß sieht, fährt sie ihr Kind sofort ins Krankenhaus.

Auf dem Weg in die Klinik ruft sie bei der Feuerwehr an, um nachzufragen, warum die Sanitäter ihrer kleinen Tochter für die Untersuchung die Hose und die Strumpfhose nicht ausgezogen haben. „Als Antwort bekam ich: ´Unsere Sanitäter sind so gut ausgebildet, die können durch einen Gummistiefel einen Bruch erkennen.´“ behauptet die 38-jährige kopfschüttelnd.
Die Ärztin im Krankenhaus röntgt den Fuß der kleinen Savannah und stellt einen 2fachen Bruch des Sprunggelenks fest. Savannahs Mutter Joanna ruft wieder bei der Feuerwehr an, um sich über die Sanitäter zu beschweren. Auch hier soll sie, eigner Aussage nach, schroff abgefertigt worden sein: „Verfassen sie ihre Beschwerde bitte schriftlich.“

Jetzt platzt Joanna B. der Kragen. Sie schreibt keinen Beschwerdebrief, sie erstattet direkt eine Anzeige bei der Polizei. Die ermittelt nun wegen unterlassener Hilfeleistung und gefährlicher Körperverletzung.

Wir haben mit der verärgerten Mutter und der kleinen Savannah ein ausführliches Interview geführt. Außerdem haben wir mit der Feuerwehr gesprochen und mit einem Experten, der für die Schulung von Rettungssanitätern zuständig ist. (Mehr: Bestellen: 040/ 8222 03 70 oder Mail)